Es hat sich herumgesprochen: Westfalenliga-Spitzenreiter Spvgg. Erkenschwick tat sich zuletzt auf eigenem Platz schwer. Auch im Derby am Donnerstag (18:30 Uhr Stimberg-Stadion) gegen Teutonia SuS Waltrop erwartet Trainer Jürgen Wielert „ein eher zähes Spiel“.
 
So war's im Hinspiel: Der Erkenschwicker Anhang feiert den 2:1-Sieg im Sportzentrum Nord. Foto: Krimpmann  
 
Dabei sei die Lösung des Problems doch so einfach: „Gelingt uns ein frühes Tor, bleibt es nicht bei dem einen“, so der Übungsleiter.
Der trauert noch immer ein wenig den verlorenen Punkten aus den Heimspielen gegen Schwerte und Olpe (beide endeten 0:0) nach. Dass Teutonia SuS Waltrop wie die beiden letzten Kontrahenten der Spvgg. mit dem Rücken zur Wand steht, mache die Sache schließlich nicht leichter.
So gibt auch Kapitän Thomas Falkowski aus: „Schnell ein Tor machen, dann ist Ruhe.“ Andernfalls, so dünkt dem Abwehrchef, könne das Derby gegen einen „hoch motivierten Gegner“ (O-Ton Wielert) auch mal ins Auge gehen: „Ein Konter ist schnell gefangen.“
Die Schwarz-Roten, so verspricht es jedenfalls Trainer Wielert, gehen mit dem nötigen Ernst in die Partie. „Es ist schade für Waltrop, dass die Mannschaft jetzt da unten steht. Es hätte auch anders laufen können“, hat Wielert vom heutigen Gegner unverändert eine hohe Meinung. Was nicht nur auf die allseits bekannte Offensivabteilung zutrifft, sondern auch auf Torhüter Dennis Apitzsch, für den Spvgg.-Trainer „sicher einer der Besten der Liga“.
„Aber es hilft ja nichts: Waltrop braucht die Punkte, wir brauchen sie. Wenn wir an die Leistung von Siegen anknüpfen, habe ich da auch keine Bedenken. Ich fürchte damit, Heiko Sulzbacher wird sich noch etwas gedulden müssen“, meint Wielert.
 
Spvgg. Erkenschwick - Teutonia SuS Waltrop
Donnerstag, 18.30 Uhr - Stimberg-Stadion
 
von Olaf Krimpmann
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