zaun_stimbergstadionDie Polizei hat ihr Okay gegeben, jetzt kann nur noch der Wettergott die NRW-Ligapartie am Sonntag zwischen der Spvgg. Erkenschwick und den Sportfreunden Siegen stoppen.



 
Nach der Stadion-Abnahme durch die Polizei am Montagnachmittag gab die Behörde grünes Licht. Spvgg.-Sprecher Günter Tiemann: „Die Zäune stehen, die Tore werden bis Sonntag eingesetzt sein. Noch ist der Zement nicht trocken.“ Bekanntlich hatten die Spvgg. und die Stadt Oer-Erkenschwick als Eigentümer des Stimberg-Stadions von der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) in Duisburg konkrete bauliche Auflagen für die bevorstehenden „Risikospiele“ erhalten.

Zu denen zählt neben dem Gastspiel von Rot-Weiss Essen am 3. April auch die bevorstehende Partie gegen die Sportfreunde Siegen am Sonntag.
Fotostrecke: Zäune am Stimberg-Stadion

Im Eingangs- und Stehtribünenbereich mussten daher neue Zäune gezogen werden, dazu kommen vier nach innen öffnende Fluchttore. Kostenpunkt für die Stadt Oer-Erkenschwick: 25 000 Euro.

Hätten Stadt und Verein die Auflagen nicht in dieser Woche erfüllen können, hätte eine Absage des Siegen-Spiels am Sonntag gedroht. Wie die Vertreter der Polizei gestern gegenüber Tiemann nochmals bestätigten, wird mit rund 150 mitreisenden Fans aus Siegen gerechnet, darunter offenbar auch solchen der kritischen Kategorien B und C. Auf eigene Kosten soll die Spvgg. daher einen Pendelbus vom Hauptbahnhof Recklinghausen ins Stimberg-Stadion einrichten, mit dem die Siegener Anhänger in die Stimbergstadt gebracht werden.

Nachdem das Stadion damit sicherheitstechnisch aufgerüstet wurde, bleibt nur die Hoffnung, dass der Rasen „hält“. Günter Tiemann: „Jetzt friert’s und am Mittwoch soll’s schütten.“ Dabei wäre der Traditionsverein mal wieder auf eine Einnahme angewiesen. Das letzte Heimspiel in der NRW-Liga bestritten die Schwarz-Roten am 28. November letzten Jahres.  Regionalsport: Neue Zäune sind keine Auflagen des WFLV

von Olaf Krimpmann

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