Stimberg-stadion neue verankerungDie verrosteten Zuganker des Tribünendachs haben Anfang des Jahres das Stimbergstadion für etliche Monate still gelegt. Nach der Reparatur sitzen jetzt alle zwölf Stahlprofile bombenfest in massiven Betonfundamenten.

 

Josef Djudjaj gibt hier den großen Betonfundamenten für den Zuganker des Tribünendachs im Stimbergstadion den letzten Schliff.                       Foto: Michael Dittrich

Besonders erfreulich ist: Die Kosten für die Reparatur sind geringer ausgefallen als ursprünglich kalkuliert. Weil ein Abriss des Tribünendachs mit 80 000 Euro noch teurer ausgefallen wäre, entschied sich der Rat im Februar für eine 70 000 Euro teure Sanierung der maroden Dachkonstruktion. „Unterm Strich kostet uns die Reparatur dank Eigenleistungen durch den Bauhof nur 61 000 Euro“, sagte Bauleiter Meinolf Keinhörster vom Hochbauamt.

 Nachdem die Fundamente nun fertig sind, müssen Mitarbeiter des Baubetriebshofs noch den Bereich um die Zuganker wieder zupflastern. „Das wird noch bis Ende der nächsten Woche dauern“, sagt Keinhörster. Die für die Reparatur unter dem Tribünendach angebrachten zusätzlichen Holzstützen wurden bereits wieder entfernt. Mit diesem Provisorium konnte schon Anfang Mai der Spiel- und Sportbetrieb im Stimbergstadion wieder freigegeben werden.

 Anfang Januar war an einem stürmischen Wochenende ein Zuganker des Tribünendachs abgerissen. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass sämtliche zwölf Stahlprofile der flexibel in Asche gelagerten Zug-Konstruktion unter Wasser standen und stark verrostet waren. Das war nicht aufgefallen, weil Pflastersteine die rostigen Stellen verdeckten.

Quelle: Stimberg-Zeitung

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