schulz_frankIn der NRW-Liga geht es für die SSVg. Velbert, am Sonntag ab 15 Uhr bei der Spvgg. Erkenschwick zu Gast, nur noch um die sprichwörtliche „goldene Ananas“. Der Rückstand auf den beiden Aufstiegsplätzen ist weit im zweistelligen Bereich.


   Frank Schulz, Trainer der SSVg. Velbert.

Die Mannschaft von Trainer Frank Schulz hat aber noch ein besonders wertvolles Ziel vor Augen: Das Erreichen des DFB-Pokals. Nach einem 3:1-Sieg im Halbfinale um den Niederrheinpokal über den Verbandsligisten SC Kapellen-Erft ist die erste Hauptrunde des DFB-Pokals nur noch einen Schritt entfernt. Im Finale wartet der zukünftige Regionalligist Rot-Weiss Essen. Vor dem Spiel in Erkenschwick sprachen wir mit Frank Schulz.


Hallo, Herr Schulz! Ihre Mannschaft gewann zuletzt mit 3:0 gegen den VfB Hüls. Wie fällt das Fazit aus?
„Meine Mannschaft ist verdient als Sieger vom Platz gegangen, weil wir uns auch die besseren Chancen herausgespielt haben. Obwohl sich das 3:0 schon deutlich anhört, hätten wir sogar noch den einen oder anderen Treffer mehr erzielen können.“

Die SSVg. Velbert hat auch das Finale um den Niederrheinpokal gegen Rot-Weiss Essen erreicht. Es fehlt noch ein Sieg, um die Teilnahme am DFB-Pokal zu sichern. Wie beurteilen Sie die Chancen für ihr Team?
„Wir sind sehr froh, dass wir das Finale erreicht haben. In das Endspiel gegen RWE gehen wir aber als klarer Außenseiter. Für den Verein wäre es finanziell wichtig, den DFB-Pokal zu erreichen. Dadurch hätten wir bessere Möglichkeiten bei der Kaderplanung.“

Am Sonntag geht es zur Spvgg. Erkenschwick, die bereits als Absteiger feststeht. Wie schätzen Sie diese Partie ein?
„Da ich in Dülmen wohne, habe ich immer nach Erkenschwick geschaut und mich informiert, was dort passiert. Schade, dass der Verein die NRW-Liga wieder verlassen muss. Ich wünsche den Erkenschwickern für die Zukunft alles Gute und hoffe, dass sie schnell wieder nach oben kommen.“

Aktuell belegt Ihre Mannschaft den fünften Tabellenplatz, nachdem es in der HInserie lange Zeit sogar noch besser aussah. Welche Ziele verfolgen Sie mittelfristig mit Velbert?
!„Bevor ich hier angetreten bin, hat der Verein zwei Jahre gegen den Abstieg gespielt. In dieser Saison war der Aufstieg nie unser Ziel. Wir wollten einen einstelligen Tabellenplatz erreichen und diese Spielzeit nutzen, um eine neue Mannschaft aufzubauen. Das ist uns gut gelungen. In der neuen Saison ist für uns vielleicht mehr möglich, weil sich die Mannschaft gefunden hat und zu großen Teilen zusammenbleiben wird.“

Wie sehen denn bisher die Planungen für die nächste Spielzeit aus?
„Ich bin sicher, dass das Gerüst der Mannschaft auch in der kommenden Saison für uns auflaufen wird. Wir werden auch im nächsten Jahr wieder eine starke Truppe stellen.“

War denn nicht schon in dieser Saison mehr drin für die SSVg. Velbert?
„Gegenüber anderen Vereinen haben wir nicht die Möglichkeit, drei oder vier angeschlagene Leistungsträger gleichwertig zu ersetzten. Bei einem glücklicheren Saisonverlauf wäre vielleicht noch eine bessere Platzierung als Platz fünf drin gewesen. Dennoch haben wir nie den Kontakt zur Spitzengruppe aus den Augen verloren. Das kann sich schon sehen lassen.“

Wie sieht es personell vor der Partie aus?
„Momentan kann ich aus dem Vollen schöpfen, so dass ich für das Spiel gegen die Spvgg. Erkenschwick am Sonntag die Qual der Wahl habe.“

Von MSPW

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