eingang_stimberg-stadionDie fünf Fußballvereine der Stimbergstadt dürfen künftig die Namensrechte für die Fußball-Sportstätten selbst vergeben.

 

 Das Namensrecht für ihre Sportstätten haben künftig die Fußballvereine selbst.  
 
In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat einem gemeinsamen Antrag von SPD- und CDU-Fraktion in dieser Sache zugestimmt. Lediglich die Fraktion der Partei "Die Linke" votierte dagegen.

Grundidee des Antrages ist, dass in Zeiten äußerst knapper öffentlicher Kassen und den sich für Vereine gleichzeitig schwieriger gestaltenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Clubs neue, kreative Möglichkeiten ergeben, Sponsoren zu gewinnen. „Und mit der Übertragung von Namensrechten können die Vereine potenziellen Sponsoren ein lukratives Angebot machen“, meinen Klaus Schild (SPD) und Lars Ehm (CDU).

Zudem seien die Fußballvereine neben ihrer sozialen Aufgabe auch sportliche Werbeträger und Aushängeschilder für Oer-Erkenschwick.
Bürgermeister Achim Menge machte im Zuge der Diskussion über diese Initiative deutlich, dass beim Stimbergstadion daran gedacht werden muss, dass der TuS 09 als Mitnutzer trotz Namensvergabe durch die Spielvereinigung weiterhin Sportveranstaltungen mit eigenen Sponsoren durchführen kann. Menge: „Das muss vertraglich so geregelt sein.“ Der Bürgermeister erinnerte in diesem Zusammenhang beispielsweise an den Allianz-Cup der TuS-Leichtathleten.

Von Jörg Müller / Stimberg-Zeitung

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