team osterfeuer 2016Am kommenden Wochenende lodern sie wieder in der Stadt, die Osterfeuer. Diese von Feuerwehr, Gemeinden und Vereinen durchgeführten Veranstaltungen sind stets gut besucht – auch von jungen Leuten. Dass sich auch die Internet-Generation für diese Art der Brauchtumspflege interessiert, beweist das Engagement der Aktiven des Jugendvereins „JOE“ und der Spvgg. Erkenschwick.

Seit fünf Jahren organisieren die Aktiven von Spielvereinigung und Jugendverein „JOE“ das Osterfeuer an der Lindenstraße: (hinten v.l.) Alissa Schroeter, Simon Schneider, Nils Dittrich, Sebastian Cuvelier, Martin Bittern, Manfred Langanki, Clemens Fichtel sowie (vorne v.l.) Nico Potratz, Edith Belkot und Raphael Brandauer. Foto: Regine Klein

Alles begann vor fünf Jahren mit einer gemeinsamen Idee: Zusammen etwas für die Jugend am Stimberg zu machen. „Damals hatten wir mit 100 Gästen gerechnet, und wurden förmlich überrannt“, erinnert sich Sebastian Cuvelier vom Organisations-Team.

 Fünf Jahre später ist aus dem Osterfeuer eine Feier für die ganze Familie geworden. Rund 1 000 Gäste pilgerten 2015 an die Lindenstraße. In diesem Jahr rechnen die Veranstalter mit derselben Menge. „Auch von der Jugend sind wir stark angenommen“, sagt Organisator Martin Bittern.

 Brauchtum und Jugend, passt das denn zusammen? Im Falle der Kooperation von „JOE“ und Spielvereinigung auf jeden Fall. „Vielleicht besteht bei den Jugendlichen auch eine gewisse Sehnsucht nach Tradition“, meint Sebastian Cuvelier. Alte Sitten zu pflegen, scheint wieder im Trend, oder war nie wirklich verschwunden. „Bei uns trifft man sich in entspannter Stimmung. Die Verbindung von Tradition, Musik und Aktivitäten für die ganze Familie scheint ein gutes Konzept zu sein“, erklärt Cuvelier.

 Hinweis 2016

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