lubkoll gerardDie Spvgg. Erkenschwick hat ihr letztes Vorbereitungsspiel genutzt, um ein wenig Selbstvertrauen zu tanken. Am Dienstagabend setzte sich der Oberligist ungefährdet mit 3:0 (1:0) beim VfB Hüls durch. „Damit kann man zufrieden sein“, stellte Spvgg.-Trainer Zouhair Allali fest, um einzuschränken: „Auch wenn man natürlich nicht alles in den Himmel loben darf.“

Gerard Lubkoll (l.) hat in diesem Kopfballduell bessere Karten als Gegenspieler Sören Luppatsch.  Foto: Olaf Krimpmann

 

Wichtig für den Erkenschwicker Übungsleiter: Seine Mannen gingen mit der notwendigen Einstellung ins Spiel und gerieten auch nach zahlreichen Wechseln nie außer Kontrolle. Hinten ließ der Oberligist gegen den Bezirksligisten, der einige gute Ansätze zeigte, wenig zu.

Einen Treffer von Mirko Grieß verweigerte Schiedsrichter Marco Damm wegen Abseitsstellung die Anerkennung (14.), ein Kopfball des Hülsers Hagemeister strich knapp am Spvgg.-Kasten vorbei (57.).

Was Erkenschwicks Trainer aber besonders erfreute: Seine Mannschaft spielte sich durchaus einige gute Torgelegenheiten heraus. Zwar fehlte es zu oft noch an der Präzision beim letzten Pass. „Aber die Jungs haben gesehen, dass, wenn sie die einstudierten Wege gehen, wenn sie mit Tempo nach vorne spielen, dann gefährlich werden können“, so Allali.

Sehenswert war die Erkenschwicker Führung: Semih Demiroglu fasste sich im Dauerregen ein Herz und zog fulminant aus 25 Metern ab, der Ball landete unhaltbar im Hülser Kasten (31.).

Auch wenn Erkenschwick weiter auf einige angeschlagene Offensivkräfte verzichten musste, konnte sich auch Ivan Benkovic Selbstvertrauen holen. Erkenschwicks Spitze hing anfangs noch in der Luft, aber nach dem Tor zum 0:2, das „Benko“ auf Vorarbeit von Dennis Weßendorf erzielte, war der groß gewachsene Angreifer drin im Spiel.

Sein Lohn war ein Doppelpack, den Benkovic mit dem 0:3 in der 75. Minute schnürte, erneut war Weßendorf – diesmal mit einem schnell ausgeführten Freistoß – der Vorbereiter.

Für Schwarz-Rot geht’s ungleich schwerer weiter – am Sonntag im Westfalenpokal in Holzwickede. Es ist das erste Pflichtspiel für das neu zusammengestellte Team.

von Olaf Krimpmann

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