cengelcik tolga 1Hart erkämpfter Pokalsieg nach Verlängerung in Holzwickede, lockerer Pokalerfolg über DTSG Herten – die Pflichtspiele könnten aus Sicht der Spvgg. Erkenschwick gerne so oder ähnlich weitergehen. Am Sonntag bei Eintracht Rheine steht nun das dritte und zunächst wichtigste Pflichtspiel auf dem Programm. Erkenschwicks Trainer Zouhair Allali könnte dabei angesichts seiner makellosen Pflichtspielbilanz die Brust breit hervorrecken. Tut er aber nicht. Wie seine Gefühlslage vor dem Oberliga-Start am ehemaligen „Delsen“ ist?

 

Tolga Cengelcik und die Spvgg. Erkenschwick erwartet zum Liga-Start am Sonntag in Rheine unter Garantie heftige Gegenwehr.  Foto: Olaf Krimpmann

 

„Frag’ mich bitte was Leichteres“, antwortet der 34-Jährige. „Da ist irgendwie alles dabei. Vorfreude, aber ein wenig mulmig ist mir auch zumute. Auf jeden Fall ist es spannend zu sehen, wo wir wirklich stehen.“

In der Tat dürfte Eintracht Rheine ein sprichwörtlicher Gradmesser für die junge Erkenschwicker Mannschaft sein. Die Mannschaft von Trainer Uwe Laurenz verkörperte zuletzt solides Oberliga-Mittelmaß. Rheine ist damit nicht turmhoher Favorit am Sonntag, aber eben auch kein Gegner, den die Spvgg. unbedingt schlagen müsste. Gerne aber würde.

„Was wir wollen, ist doch klar: Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, auch am Sonntag“, sagt Zouhair Allali. „Ich möchte auch gerne Meister werden.“ Bleibt eben nur die alles entscheidende Frage, ob das Können dazu schon ausreicht.

Grundsätzlich ja, meint der Trainer. „Wir alle, da schließe ich meine Co-Trainer Jörg Weißfloh, Mario Asseth und auch Hansi Scherer mit ein, sind überzeugt, dass viel Potenzial vorhanden ist. Nur wie der aktuelle Status aussieht, da fühle ich mich gerade so wie auf der Kirmes vor der Achterbahn.“

Freitagabend ging's erst zum Loekamp, dann nach Crange

Ein passendes Gefühl: Nach den arbeitsreichen letzten Tagen und vor allem den 120 Pokalminuten von Holzwickede hat der Trainer seinen Mannen am gestrigen Freitag freigegeben. Geschlossen ging’s am Abend erst an den Hülser Loekamp auf Spionagetour – der TSV ist Erkenschwicks erster Heimgegner am Sonntag kommender Woche –, anschließend auf die Cranger Kirmes.

Zouhair Allali dürfte am Sonntag aus dem Vollen schöpfen können. Mit Ausnahme von Bilal El-Sabeh (Muskelverletzung) und Okan Solak (Innenbandriss) melden alle Kräfte Einsatzbereitschaft. Normalerweise hätte der Trainer damit einige Spieler in die U23 abgegeben.

Da Allali am Donnerstag im Kreispokal aber fleißig probierte und die Partien in diesem Wettbewerb in dieser Saison als Pflichtspiele zählen, muss der Verein nun die Fünf-Tages-Frist einhalten.

Quelle: Stimberg-Zeitung

INFO Eintracht Rheine - Spvgg. Erkenschwick; So. (14. August), 15 Uhr - Obi-Arena. Navi: Bentlager Weg 40, 48431 Rheine.

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