sawatzki13Als Kapitän schritt David Sawatzki am Sonntag gerne voran, die Frage lautete nur: Wie? Lautstark von den Fans gefordert, musste „Sawa“ nach dem überraschenden 4:0 in Rheine die gemeinsame „Humba“ anstimmen. Das hatten in der Vergangenheit stets andere getan, und so verwunderte es kaum, dass der Erkenschwicker Kapitän bei seiner „Zaunpremiere“ noch leicht textunsicher war. Den allgemeinen Jubel konnte das nicht trüben.

 

 "Sawa“ auf dem Zaun: Der Spvgg.-Kapitän stimmte – wenn auch nicht ganz textsicher – die Humba an. Foto: Krimpmann

  Den Grund dafür lieferte der Kapitän gleich mit: „Ich glaube, die haben nicht mit uns gerechnet“, so Sawatzki nach Abpfiff. „Rheine war total überrascht, wie wir uns hier präsentiert haben.“

Der Kapitän selbst machte dabei einen nur mäßig überraschten Eindruck: „Wir wissen ja, was wir können, wenn wir konzentriert sind. Hinten haben wir schon in der gesamten Vorbereitung wenig zugelassen. Und was die Drei da vorne heute gezeigt haben, spricht für sich.“

So sieht es auch der Trainer. Zouhair Allali klatschte nach Abpfiff jeden einzelnen Spieler persönlich ab und lobte: „Das heute war harte und ehrliche Arbeit.“ Und damit genau das, was der Anhang so sehr schätzt. Auch und gerade am Sonntag, denn aufs Derby gegen den TSV ist man jetzt erst recht gespannt.

In Rheine selbst grämte man sich angesichts des unerwarteten 0:4 sichtlich. Man habe schließlich sechs neue Spieler einbauen müssen, erklärte ein Vorstandsmitglied einem Spvgg.-Vorstand. Dessen Konter saß so perfekt wie alle zuvor auf dem Feld: „Nur 6? Wir 23.“

Fußball: Spvgg: Nur bei der "Humba" gibt's Schwächen - Stimberg Zeitung - Lesen Sie mehr auf: http://www.stimberg-zeitung.de/sport/regionalsport/Fussball-Nur-bei-der-Humba-stottert-der-Motor;art1015,1851705#plx934890781

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