ceribas umut 5Die Spvgg. Erkenschwick bleibt im Krombacher Kreispokal eine echte Torfabrik. Eine Woche nach dem 8:0-Erfolg über DTSG Herten zog der Oberligist mit einem 6:0 (1:0) bei Westfalia Vinnum in die nächste Runde ein. Das Ergebnis allerdings täuscht kolossal: Trainer Zouhair Allali war vor allem mit dem Spiel und dem Einsatz seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten alles andere als zufrieden. „So aufzutreten, kann nicht unser Anspruch sein“, schüttelte der 34-Jährige nach Spielschluss mit dem Kopf.

Umut Ceribas wird von Alexander Rosowski gestoppt.  Foto: Olaf Krimpmann

 Gegen den körperlich durchaus rustikal einsteigenden A-Ligisten blieben zündende Ideen lange Mangelware. In 16. Minute musste Keeper Pascal Schulz Knop mit zwei starken Reaktionen seine Mannschaft gar vor einem Rückstand bewahren. Allali: „Hut ab vor Vinnum. Wenn diese Mannschaft das auch in der Meisterschaft abruft, ist das eine richtig gute Truppe.“

Tolga Cengelcik brachte den Favoriten dennoch vor der Pause mit einem überlegten Flachschuss in Führung (31.), nachdem zuvor Vinnums Keeper Jan Patrick Roser einen Schuss von Marco Kampmann ans Lattenkreuz gelenkt hatte (27.).

Nach dem Seitenwechsel war die Partie nach einer Stunde entschieden. Die Gemüter kochten jedoch nochmals hoch: In der 75. Minute wurde Eugene Ofosu-Ayeh von den Beinen geholt, der Pfiff aber blieb aus. Allali: „Er hat was am Sprunggelenk abbekommen und hatte Schmerzen. Hoffentlich ist es nichts Ernstes.“

Was den Erkenschwicker Übungsleiter am Ende versöhnlich stimmte, war nicht nur die erneut hohe Anzahl an Treffern. „Die waren hinten raus auch richtig gut rausgespielt.“ Für Erkenschwick trafen noch Gerard Lubkoll per Hattrick (59. 71. und 76., Bild), Ivan Benkovic (87.) und Dennis Weßendorf per Foulelfmeter (90.).

Von Olaf Krimpmann

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