benkovic ivan3Die Spvgg. Erkenschwick ist ins Viertelfinale des Krombacher Kreispokals eingezogen. Einen prominenten Platz in den Klub-Annalen wird das 2:0 (0:0) bei Teutonia SuS Waltrop dabei mit Sicherheit nicht einnehmen. Spielerische Höhepunkte im Sportzentrum Nord waren seltener als die Insektenstiche, die der Chronist in den 90 Minuten einfing. Wobei Jammern natürlich nicht zählt; weder für den Redakteur, noch für den biederen Favoriten vom Stimberg.

 

Die körperlich starken Teutonen hielten von Beginn an dagegen und zerstörten konsequent im Ansatz jeden Spielzug der Gäste. Aber nicht nur das: Hier und da schaffte es der Bezirksligist, Nadelstiche in der Erkenschwicker Hälfte zu setzen.

Etwa in der 38. Minute, als Hendrik Köster in den Spvgg.-Strafraum eindrang, Torhüter Marvin Kröger aber den Braten roch und den Querpass abfing. Kröger war es auch, der im Eins-gegen-Eins gegen Markus Krawietz parierte (58.) und so seine Farben gar vor einem möglichen Rückstand bewahrte.

„Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Wir haben über 60 Minuten genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten: Sicher zu stehen und zu versuchen, auch nach vorne zu spielen“, lobte Teutonen-Trainer Dennis Behrens.

Dem Favoriten genügten zwei Geistesblitze, um die Begegnung zu entscheiden: Ivan Benkovic erzielte dabei in der 60. und 63. Minute sein drittes Doppelpack für Schwarz-Rot in diesem Monat. Das 0:1 nach Doppelpass mit Gerard Lubkoll, dem kurz darauf das 0:2 nach Vorarbeit von Tolga Cengelcik folgte.

„2:0 – das Ergebnis zählt. Waltrop hat das gut gemacht. Für uns galt es, Ruhe zu bewahren und auf unsere Chance zu warten“, analysierte Spvgg.-Trainer Zouhair Allali die Partie.

In der hatte sich Waltrop zweifelsfrei ein Fleißkärtchen verdient – nur der Ehrentreffer wollte einfach nicht fallen. Noltemeier (74.) und Poslednik (84.) hatten die Gelegenheit dazu.

Bitter für die Gäste: Ibrahim Erdem (10.) und Emre Kosgin (20.) mussten frühzeitig verletzt raus.

Von Olaf Krimpmann

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