sawatzki15Die Erkenschwicker Kreispokal-Reise endet im Viertelfinale: Am Abend unterlag der Oberligist beim SV Schermbeck vor 150 Zuschauern mit 0:3 (0:1). Zu diskutieren gab es nach dem Abpfiff nicht viel – der Erfolg des Tabellenachten der Westfalenliga 1 war verdient. „Bei unseren Fans, die mit nach Schermbeck gereist sind, kann ich mir nur entschuldigen: Wir sind zurecht ausgeschieden“, räumte Spvgg.-Trainer Zouhair Allali ein.

 

Zweikampf der Kapitäne: Schermbecks Tuncay Turgut (rechts) behauptet den Ball vor David Sawatzki. Foto: Braucks

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„Möglichweise sind wir jetzt in dem kleinen Loch angekommen, vor dem wir immer gewarnt haben.“

In der Defensive arbeitete seine Mannschaft zu fehlerhaft – und im Spiel nach vorn fehlten Druck und spielerische Mittel, um den Westfalenligisten in Schwierigkeiten zu bringen.

In der ersten halben Stunde allerdings zeichnete sich das klare Ergebnis noch nicht ab, beide Mannschaften taten sich nicht sonderlich weh. Dabei hatten die Gäste eine ansehnliche Chance: Nach der besten Erkenschwicker Kombination kam Ivan Benkovic in aussichtsreicher Position zum Abschluss, sein Schuss wurde geblockt (28.).

Keinen Zugriff bekamen sieben Minuten später Benkovic’ defensive Kollegen: Jannis Scheuch trat auf der rechten Schermbecker Angriffseite an, dribbelte nach innen, vorbei an Abulhanov und Coemez, und zog mit dem linken Fuß ab. Torhüter Pascal Schulz-Knop tauchte ins Eck, bekam den Ball aber nicht zu fassen – 1:0 (35.).

Jetzt war die Spvgg. gefordert. Der Oberligist versuchte es, aber ihm fiel nichts ein. Zwar kamen die Schwarz-Roten mit Schwung aus der Kabine. Auf Zuspiel von Benkovic zwang Semih Demiroglu Schermbecks Torhüter Krückemeier mit einem Knaller aus 16 Metern auch zu einer Parade (47.). Danach aber kam nicht mehr viel.

Der SV Schermbeck war die bessere Elf mit den besseren Möglichkeiten. In der 62. Minute hatten die Gäste noch Glück, als Marc Schröter ins Tor traf, der Schiedsrichterassistent ihn aber im Abseits sah. In der 69. Minute dann doch Vorentscheidung: Raphael Niehoff bugsierte den Ball nach einer kurz ausgeführten Ecke zum 2:0 ins Tor. Schröter machte mit dem 3:0 (74.) schon alles klar.

SV Schermbeck: Krückemeier - Bönighausen, Ankomah-Kissi, Ewald (40. Niedzicki), Akyildiz - Turgut, Niewerth, Esen, Niehoff (76. Vreven), Scheuch - Schröter (83. Helling) Spvgg. Erkenschwick: Schulz-Knop - Abulhanov, Konarski, Coemez, Demir (67. Güven)- Sawatzki, Weßendorf, Demiroglu (80. Bröcker), Cengelcik - Hawich (63. Kampmann), Benkovic Tore: 1:0 Scheuch (35.), 2:0 Niehoff (69.), 3:0 Schröter (74.) Schiedsrichter: Marco Damm (Herten) Zuschauer: 150

Quelle: Stimberg-Zeitung

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