benkovic ivan5Am Stimberg ist das 0:0 gegen FC Gütersloh schnell abgehakt. Der Fokus bei der Spvgg. Erkenschwick ist bereits ganz auf das nächste Heimspiel gerichtet: Am Sonntag geht’s gegen Arminia Bielefelds U23. Dass die Spvgg. in der Oberliga vier Heimspiele in Serie zu bestreiten hat – eine Woche später kommt SV Lippstadt 08 – ist ungewöhnlich, hat aber einen Grund: Auf Bielefelder Wunsch war das Heimrecht getauscht worden, da der Zweitligist zeitgleich auf der „Alm“ das Spiel gegen Hannover 96 zu bestreiten hat.

 

Weiter im heimischen Stadion gefordert: Erkenschwicks Ivan Benkovic (links).  Foto: Olaf Krimpmann

Hätten sich beide Vereine nicht geeinigt, wäre die Partie wohl auf einen Termin in der Woche verlegt worden.

Auf eine gütliche Einigung hofft auch Klaus Overwien, Westfalens Pokalspielleiter. Der möchte das Erkenschwicker Pokalspiel gegen Preußen Münster für den 9. Oktober ansetzen. „Dieser Termin ist alternativlos“, sagt der Waltroper – die ZIS habe ihn vorgegeben. Nur an diesem Tage seien ausreichend Polizeikräfte verfügbar. Eine erste Ansetzung des westfälischen Klassikers scheiterte noch am Veto der Ordnungshüter, die bei einer Großdemo in Köln im Einsatz waren.

Für den 9. Oktober ist zwar das Erkenschwicker Oberligaspiel gegen SuS Neuenkirchen angesetzt. Das aber würde dann verlegt. Die beteiligten Vereine sind aufgefordert, einen Terminvorschlag zu machen. Was machbar sein sollte, zumal auch die Münsterländer profitieren könnten: Sie wären in der nächsten Pokalrunde Gegner von Preußen Münster.

Vorausgesetzt, Neuenkirchen gewinnt sein Pokalspiel bei Wanne 11 – und der zuletzt strauchelnde Drittligist setzt sich am 9. Oktober am Stimberg durch.

Von Olaf Krimpmann

Zum Seitenanfang