cengelcik tolga 3Die 1:2-Niederlage gegen den SV Lippstadt hat Zouhair Allali äußerlich gefasst kommentiert. Tatsächlich hat den Trainer von Oberligist Spvgg. Erkenschwick der unglückliche K.o. in der 80. Minute mitgenommen. Und so mochte sich der Coach das Video vom Spiel kaum anschauen. „Mir fällt das wirklich schwer“, sagt der 34-Jährige. „Wir haben die Fehler Anfang der Woche angesprochen. Damit muss es gut sein. Jetzt schauen wir wieder nach vorn.“

 Aktiv auf dem Erkenschwicker Flügel: Tolga Cengelcik (l.), der hier Janis Kraus aussteigen lässt, bot gegen Lippstadt eine gute Leistung. Foto: Braucks

Nach vorn bedeutet in diesem Fall: auf den SV Westfalia Rhynern, der schleppend aus den Startlöchern gekommen ist. Dass Erkenschwick wie Rhynern (noch) hinter den eigenen Erwartungen und Hoffnungen zurückliegen hat für Allali zwei Gründe: „Bei Rhynern ist wahrscheinlich Verunsicherung im Spiel, bei uns ist es der fehlende Glaube an uns selber.“

Pech für die „Schwicker“: Die Mannschaft von Ex-Profi Björn Mehnert kommt offenbar gerade ins Rollen. Vor zwei Wochen kämpfte sie den TSV Marl-Hüls mit 3:1 nieder, am letzten Sonntag feierte Westfalia einen 3:1-Erfolg bei Aufsteiger SC Hassel und sprang auf Platz zehn.

Dieser Lauf soll am Sonntag möglichst enden – hofft Zouhair Allali und erinnert an die gute Leistung gegen Lippstadt, als seine Mannschaft eine solide Ordnung, diszipliniert spielte und beherzt kämpfte: „Das muss der Ansatz auch in Rhynern sein“, sagt der Trainer. „Es ist überhaupt der einzige Weg, wie wir in der Oberliga erfolgreich sein können.“

Wie Allali seine Elf konkret aufstellen wird, wusste der Coach am Freitag noch nicht. Hinter dem Einsatz von Torhüter Tim Oberwahrenbrock steht ein Fragezeichen. Einige Feldspieler mussten beim Training aufgrund von Erkältungen einen Gang zurückschalten. Der Trainer: „Mal sehen, wer am Sonntag tatsächlich bereit ist.“

Quelle: Stimberg-Zeitung

Westfalia Rhynern - Spvgg. Erkenschwick, So. - 15 Uhr, Papenloh, Am Sportplatz 20, 59069 Hamm

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