Obel MundtEs liegt ein durch und durch turbulentes Jahr hinter der Spvgg. Erkenschwick – fast. Denn am Mittwoch, 28. Dezember, erfährt es noch eine kleine Zugabe. Und die ist mal wieder positiver Natur.  In den Räumen des Bergbaumuseums unweit des Stimberg-Stadions gibt es noch einmal eine kleine Nachfeier zum einhundertjährigen Vereinsjubiläum. Das hat der Klub zwar im Sommer groß in der Stadthalle gefeiert, als auch die Spitze des westfälischen Fußballverbandes zugegen war und den Traditionsklub auszeichnete.

 

Offizielle Vertreter werden diesmal fehlen. Angesagt haben sich dafür fast 50 Ehemalige – und darauf sind die Organisatoren, André Oberlin und Gerd Mundt, mächtig stolz.

„Die Idee, mal gezielt viele sogenannte Alte anzusprechen, hatten wir schon lange. Nur ist das, wie man sich denken kann, bei der langen Historie schwierig, an alle irgendwie heran zu kommen“, erläutert Oberlin.

46 Zusagen haben die Organisatoren mittlerweile vorliegen. „Das Schönste ist“, fährt Oberlin, im Vorstand als Fanbeauftragter tätig, fort, „dass jede Generation, die seit den 60er-Jahren für Erkenschwick gespielt hat, vertreten ist.“

So haben etwa „Pat“ Koschmieder und „Kalla“ Seidenkranz ihre Zusage gegeben, Dieter Tartemann, Rekordtrainer, was die Häufigkeit seiner Tätigkeit am Stimberg angeht, auch. Wie Magnus Niemöller, der am längsten ununterbrochen tätige Übungsleiter am Stimberg.

Toni Schreier, Peter Dewitz, Heinz Niggemeier haben sich aus der Mannschaft angekündigt, die 1988 Westfalenmeister geworden ist und die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga spielte.

Jens Renkhoff, Olaf May und Michael Wurst aus der, die in den 90ern in der Regionalliga West/Südwest spielte, wie Martin Setzke, Harry Schultz, Thomas Magga oder Tobias Ritz, die für eine bemerkenswerte Ära nach der Jahrtausendwende standen.

Ein großes Protokoll gibt es nicht. „Wir freuen uns, wenn alle kommen und wir über die alten Tage quasseln können“, sagt André Oberlin. Los geht’s um 18.16 Uhr.

von Olaf Krimpmann

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