Obel Mundt 2Es war ein großes Hallo kurz vor dem Jahreswechsel: Die „Revierbude“ des Bergbau- und Geschichtsvereins Oer-Erkenschwick war bestens gefüllt, als sich viele Ehemalige der Spvgg. Erkenschwick wiedertrafen. Zwar waren nicht alle gekommen, die sich bei den Organisatoren Gerd Mundt und André Oberlin gemeldet hatten, dafür tauchte im Laufe des Abends dafür der eine oder andere Überraschungsgast auf.

 

Begrüßten viele Ehemalige: Die Organisatoren André Oberlin (stehend) und Gerd Mundt (rechts).  Foto: Olaf Krimpmann

 

Natürlich wurden viele Anekdoten noch einmal erzählt. Aber, man höre und staune: Etliche alte Weggefährten haben sich nicht aus den Augen verloren, halten Kontakt, auch über ihre Zeit bei den Schwarz-Roten hinaus.

Und selbst wenn einige der rund 50 Gäste nicht mehr im Kreis wohnen: Wie’s um den Klub bestellt ist, darüber sind sie in der Regel gut informiert. Und wer es nicht war bis zu diesem Abend, wurde aus erster Hand auf den neuesten Stand gebracht.

„Erkenschwick war immer mein Verein“, sagt etwa Olaf May, einer der prägenden Spieler der 90er-Jahre und Anfang des Jahrtausends. „Selbst als ich mal gewechselt bin, etwa zur SpVg. Marl, blieb man Erkenschwick immer irgendwie verbunden.“

So etwas schätzt natürlich auch Anton stark, der Ehrenpräsident des Vereins, der sie fast alle natürlich selbst spielen sehen (und viele alle an den Stimberg gelotst) hat. „Du warst immer ein belebendes Element“, klopfte Stark Olaf May auf die Schulter. „Ja, aber erst nach dem spiel“, juxte Heinz Niggemeier, ebenfalls einer der vielen, die der Spielvereinigung über Jahre die Treue gehalten hatte. Was natürlich auch für die Organisatoren des Treffs gilt.

André Oberlin und Gerd Mundt waren sichtlich zufrieden mit dem Abend, der erst in der Nacht endete. „Ich wünsche euch und dem Verein für 2017 alles Gute“, schloss Oberlin seine kurze Begrüßungsrede, und setzte hinterher: „Vor allem der Verein kann’s gebrauchen.“ So, wie sich das Treffen, das als Abschluss des einhundertjährigen Vereinsjubiläums stand, verlief, war natürlich klar: Eine Wiederholung ist allseits erwünscht.

Und zu Feiern haben sie 2017 auf jeden Fall etwas: Am 4. Februar ist es 50 Jahre her, dass der FC Bayern München im DFB-Pokal am Stimberg vorspielte.

von Olaf Krimpmann

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