boatey leroy3Für die Spvgg. Erkenschwick kann die Saison offenbar beginnen. Auch das Testspiel gegen YEG Hassel gewann der Oberligist am Sonntagmittag nach einer erneut ansprechenden Leistung mit einem deutlichen Resultat: 3:0 (1:0) setzten sich die Schwarz-Roten auf dem heimischen Kunstrasen durch. Auch wenn sich Trainer Zouhair Allali im Großen und Ganzen zufrieden zeigte, das eine oder andere Haar in der Suppe fand der Übungsleiter am Ende dann doch.

 

Im Vorwärtsgang: Leroy Boatey wird hier aber noch im letzten Moment gestoppt.  Foto: Olaf Krimpmann

  „Nach der Halbzeit haben wir etwas viel zugelassen“, so Allali. Und: „Wir freuen uns weiter über jedes Tor, aber wir haben wieder viel zu viele Chancen liegen lassen, wobei es diesmal nicht der Abschluss war, wo es haperte, sondern bei der Vorbereitung.“

Insgesamt aber durfte Allali den Kunstrasenplatz mit einer ziemlich entspannten Miene verlassen: Im Vergleich zur Sommervorbereitung zeigt sich sein Team mittlerweile deutlich gefestigter. Was ihm dazu schmecken dürfte: Sein Team zeigt sich einsatzfreudig, und das ganz egal, in welcher Konstellation es antritt. Auch gegen YEG Hassel probierte Allali viel aus, begann das Spiel etwa wieder mit einer Spitze.

Die traf zwar bereits in der sechsten Minute, allerdings war dem frühen Führungstreffer durch Ivan Benkovic eine Abseitsstellung vorausgegangen, sodass das Tor nicht zählte. Keine Zweifel gab es dafür in der 33. Minute, als Ismail Viran einen zu kurz abgewehrten Eckball aus 17 Metern zum 1:0 ins Netz jagte. Das Tor spiegelte zur Pause auch die Kräfteverhältnisse am Stimberg wider.

Nach dem Wechsel hatte der Gast aus Gelsenkirchen einige starke Szenen. Dabei stand der eingewechselte A-Junior im Spvgg.-Tor, Hüseyin Karatas, mehr als einmal im Blickpunkt. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht“, lobte Allali seinen ebenso jungen wie aufmerksamen Schlussmann.

Nach einer kurzen Sturm- und Drangphase des Westfalenligisten übernahmen wieder die Platzherren das Kommando. Das 2:0, das Muhamed Demir im Nachsetzen erzielte, bedeutete dann schon die endgültige Entscheidung (60.). In den letzten 30 Minuten waren nun die Platzherren deutlich zwingender in ihren Aktionen, verspielten aber etliche gute Möglichkeiten schon im Ansatz, als Pässe entweder schlampig oder gar nicht gespielt wurden.

Besonders schön über die linke Seite herausgespielt war dafür der letzte Treffer des Spiels, den Semih Demiroglu in der 76. Minute mit dem Kopf erzielte.

Von Olaf Krimpmann

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