allali zouhair 11Die Spvgg. Erkenschwick hat das Oberliga-Kellerduell beim ASC Dortmund mit 0:5 verloren und droht endgültig den Anschluss zu verlieren. Den Kredit bei den vielen Anhängern hat die Mannschaft bereits verspielt. Schon während des Spiels gab es lautstarke Unmutsbekundungen; Trainer Allali war nach Schlusspfiff einer von Erkenschwicker Seite weitgehend blutleer geführten Partie bedient und wollte erst einmal nichts sagen – verständlich.

 Fassungslos: Trainer Zouhair Allali nach Abpfiff alleine auif der Bank.  Foto: Olaf Krimpmann

 Nach einer verteilten und eher auf niedrigem Niveau stehenden Anfangsphase kam Dortmund in der 33. Minute durch Jan-Patrick Friedrich zum 1:0; Semih Demiroglu hatte einen Eckball unbedrängt auf den 16 Meter frei vor dem Erkenschwicker Tor stehenden Dortmunder geklärt. Nach dem 2:0 in der 50. Minute brachen die Dämme und die Schwarz-Roten ergaben sich weitgehend in ihr Schicksal.

„Das hat dieser Verein nicht verdient“, fand nach Spielschluss sogar Dortmunds Kapitän Philipp Rosenkranz deutliche Worte für die Erkenschwicker Leistung. „Rosi“ hatte bis zum Sommer neun Jahre lang das Erkenschwicker Trikot getragen.

Dennis Konarski, stellvertretender Erkenschwicker Kapitän, appellierte an die Mannschaft: „Noch sind 13 Spiele zu spielen!“ „Blitz“ hatte Verständnis für die heftigen Reaktionen einiger mitgereister Fans, sagte dazu aber auch: „Wir müssen die Kritik annehmen; die ärmste Sau aber ist unser Trainer, der wirklich alles für diesen Verein tut.“

Von Olaf Krimpmann

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