allali zouhair 7Spvgg. Erkenschwicks Trainer Zouhair Allali hakt nach dem 0:5 von Dortmund den Klassenerhalt in der Oberliga Westfalen ab, wie der Übungsleiter im Gespräch mit unserem Haus sagt. Der Trainer wörtlich: „Ab sofort beginnt bei mir die Saison 2017/2018. Es geht jetzt nicht mehr darum, jedes Spiel zu gewinnen, sondern darum zu sehen, welcher Spieler sich zeigt und auf wen wir auch in Zukunft bauen können.“ Die dann eben in der Westfalenliga stattfindet.

 Zouhair Allali will sich am Dienstag der Kritik der eigenen Fans stellen.  Foto: Olaf Krimpmann

 Die Flinte ins Korn zu werfen nach einem 0:5 bringe ja nichts, sinniert Allali. Erst vor kurzem hatten Verein und Trainer die Zusammenarbeit verlängert – unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Allali (Co-Kapitän Dennis Konarski: „Er ist bei uns doch die ärmste Sau.“) hat sich daher zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen.

Am Dienstagabend (7. März) will der Trainer allen Interessierten im Vereinsheim ab 19 Uhr Rede und Antwort stehen. „Jeder, der etwas zu sagen hat, soll kommen“, so Allali.

Der Trainer hofft, dass auch Spieler sich der öffentlichen Kritik stellen. Er selbst wolle versuchen zu erklären, wie es soweit kommen konnte. Und wie er und der Verein die sportliche Zukunft sehen.

Erstmals in dieser Saison hatte es am Sonntag in Dortmund unter den mitgereisten Fans offenen Unmut gegeben. Spätestens nach dem 0:3 gab es höhnische Rufe. Abstiegskampf stellen sie sich anders vor.

Quelle: Stimberg-Zeitung

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