lubkoll gerard 2Am Ende einer ereignisreichen Woche wartet auf Oberligist Spvgg. Erkenschwick eine unangenehme Aufgabe: Die Reise geht am Sonntag in den Heidewald, wo der FC Gütersloh wartet. Der FCG trotzt auf dem Spielfeld allen Finanzproblemen des Vereins, feierte jüngst einen 2:0-Sieg am Hasseler Lüttinghof, mit dem sich die Mannschaft von Trainer Fatmir Vata weiter Luft verschafft hat in der Liga. „Gütersloh ist sehr spielstark, in der Hinrunde war das sicher einer der stärksten Gegner, die wir gespielt haben“, sagt Erkenschwicks Trainer Zouhair Allali.

Jedoch: Bei aller Wertschätzung für Gegner Gütersloh – alle Augen werden am Sonntag auf seine Mannschaft gerichtet sein. Was die eigenen Anhänger vom bisweilen blutleeren Auftritt am letzten Sonntag in Dortmund gehalten haben, das haben die Schwarz-Roten am Dienstag vor Augen geführt bekommen, als sich bei einem kurzfristig anberaumten Treff im Vereinsheim die Fans Luft verschafften. Sie sparten bei der einstündigen Aussprache nicht mit Kritik.

Am Sonntag im Heidewald wollen sie sehen, ob ihre Worte auch angekommen sind. Einsatz und Leidenschaft erwartet auch Trainer Zouhair Allali von seinen Mannen: „Das ist selbstverständlich.“

Selbstverständlich ist es auch, dass es im Vergleich zum Dortmund-Spiel personelle Änderungen geben wird. Die sind einerseits natürlich den Verletzungen von David Sawatzki und Joachim Mrowiec geschuldet. Andererseits dem schwachen Auftritt beim ASC 09: „Sicher werden wir personell einiges verändern“, kündet Zouhair Allali an. „Und wir werden sicher auch unser System verändern.“

von Olaf Krimpmann

FC Gütersloh - Spvgg. Erkenschwick; So., 15 Uhr – Heidewaldstadion. Navi: Heidewaldstr. 27, 33332 Gütersloh.

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