konarski dennis6Mit Auflauf- und Siegprämien haben sie’s nicht unbedingt am Stimberg. Vor dem heutigen Heimspiel gegen TuS Ennepetal gibt es im Falle einer „Dreiers“ dennoch etwas zu holen: Freibier für die Fans. 30 Liter lobt der Verein direkt im Anschluss an das Spiel für einen Sieg aus; es wäre der erste nach sieben(!) Niederlagen in Serie. Trainer Zouhair Allali würde den Anhängern das Gebräu sogar aus eigener Tasche zahlen, denn nichts sehnt der Übungsleiter so herbei wie das Ende der sportlichen Durststrecke.

 Nach der abgesessenen Gelbsperre dürfte Dennis Konarski (Bildmitte) als Erkenschwicker Abwehrchef und als Wortführer der Schwarz-Roten wieder gleichermaßen gefordert sein.  Foto: Olaf Krimpmann

 

Aber nicht nur das. „Ich wünsche mir, dass wir endlich mal ein gutes Spiel machen von der ersten bis zur letzten Minute“, sagt der Trainer. Beim 3:4 gegen Rhynern hatte sein Team die ersten 45 Minuten verpennt, beim 2:5 in Neuenkirchen zwar nur gut zehn Minuten, die aber waren entscheidend. In so kurzer Zeit kassierten die Schwarz-Roten gleich vier Gegentreffer. Was zeigt: Intakt ist das Nervenkostüm noch lange nicht.

Die Nerven bewahren auch in schwierigen Situationen, die Konzentration hoch halten: Es sind die kleinen Dinge, die der Trainer einfordert. „Das steht bei mir über allen Ergebnissen, auch wenn ein Erfolg in der Tat mal wieder ganz schön wäre.“

Zwar fällt Joachim Mrowiecz mit einer Re-Verletzung im hinteren Oberschenkel erneut aus, dafür rückt Interimskapitän Dennis Konarski nach seiner Gelbsperre wieder in den Kader (für Spielführer David Sawatzki dürfte die Saison wohl gelaufen sein).

von Olaf Krimpmann

INFO Spvgg. Erkenschwick - TuS Ennepetal; heute (Do.), 13. April, 18.30 Uhr – Stimberg-Stadion.

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