allali zouhair 4Beim SC Paderborn II unterlag die Spvgg. Erkenschwick vor 250 Zuschauern glatt mit 0:3 (0:2). Die Ostwestfalen dürfen damit weiter auf den Klassenerhalt in der Oberliga hoffen. Dagegen blieb das Engagement des Tabellenletzten einmal mehr ohne Lohn. In einem alles in allem nicht sonderlich attraktiven Oberliga-Spiel hatten auch die Gäste ihre Möglichkeiten. In der 9. Minute etwa, als Mo Demir den soliden Erkenschwicker Start nach einem Standard mit einem Treffer krönte. Schiedsrichter Florian Visse hatte zuvor ein Foul im „16er“ gesehen. „Wir waren ziemlich überrascht“, so Trainer Zouhair Allali.

 Wartet in 2017 weiter auf ein Erfolgserlebnis mit seiner Elf: Spvgg.-Trainer Zouhair Allali. Foto: Krimpmann (Archiv)

 

Es gab weitere Gelegenheiten: Bei einem Konter stand Ivan Benkovic knapp im Abseits (34.), Semih Demiroglu verfehlte das Tor mit einem Schuss nur knapp (39.) und Dennis Konarskis Kopfballtor kurz vor der Pause fand wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung (45.). Die Spielvereinigung war redlich bemüht, das Spiel in ihre Richtung zu lenken.

Trainer Zouhair Allali sah aber auch Fehler, mit denen sich seine Mannschaft um ein besseres Ergebnis brachte. Dem 1:0-Kontertor durch Saric (17.) ging ein kapitaler Ballverlust voraus. Vor dem 2:0 durch Mustafa Dogan (43.) ließ sich der zu zögerliche Gerard Lubkoll den Ball klauen. Nach 62 Minuten war das Spiel gelaufen: Salokat erzielte per Foulelfmeter das 3:0 für den SC Paderborn.

Die Gäste waren zwar um den Anschluss bemüht. „In der zweiten Halbzeit aber hat uns die Entschlossenheit gefehlt“, sagte Zouhair Allali. Ein trauriges Fazit nach einem Spiel, das seine Mannschaft bei etwas mehr Cleverness erfolgreicher hätte gestalten können.

Zehn Minuten vor dem Ende nahm der Trainer den leicht angeschlagenen Marvin Kröger vom Platz und spendierte A-Junioren-Torhüter Hüseyin Karatas in Paderborn noch sein Debüt in der Oberliga Westfalen. „Das hat er sich auch redlich verdient“, so Allali.

Quelle: Stimberg-Zeitung

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