allali SR hennigSpvgg. Erkenschwick hat ihr letztes Saison-Heimspiel gegen den SC Roland 0:3 (0:2) verloren - und das nach einem weitgehend blutleeren Auftrritt der Schwarz-Roten verdient. Für reichlich Unterhaltung sorgte dafür Schiedsrichter David Hennig, wenn auch aus Sicht des Oberliga-Schlusslichts für eher schlechte. So war die Gelbrote Karte für Gerard Lubkoll nach einem körperlich eher harmlosen Einsatz gegen den Ex-Erkenschwicker Daniel Feldkamp in der Beckumer Hälfte ebenso höchst fraglich (69.), wie der Innenraumverweis, den der Herner Schiedsrichter in der Schlussphase gegen Trainer Zouhair Allali aussprach (86.).

 Da kennt der Schiedsrichter kein Pardon: David Hennig schickt Erkenschwicks Trainer Zouhair Allali in der 86. Minte auf die Tribüne.  Foto: Olaf Krimpmann 

Dessen Kommentar zu einer der unzähligen Abseits-Entscheidungen gegen seine Mannschaft ("Das ist doch ein Witz") wertete Hennig als Affront; zuvor war Allali weder ausfällig, geschweige denn ermahnt worden. "Wenn gar keine Kommunikation mehr möglich ist, verstehe ich den Fußball nicht mehr", so Allali nach dem Spiel, nachdem er eingeräumt hatte, sich vielleicht besser zurückgehalten zu haben.

Die Partie musste Anfang der zweiten Hälfte kurz unterbrochen werden, da auf der Stehtribüne Rauchbomben gezündet wurden. Wer verantwortlich war für diese dumme Aktion, steht noch nicht fest. Der Spvgg. Erkenschwick, die sportlich seit langem abgestiegen ist, droht jetzt ein Ordnungsgeld.

Die Tore für den SC Roland erzielten Schröder (6.; Foulelfmeter), Papadopoulos (22.) und Westmeyer (87.)

von Olaf Krimpmann

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