konarski dennis7Nein, dieser Wochenabschluss kann Zouhair Allali so nicht gefallen. Am Sonntag verabschiedete sich die Spvgg. Erkenschwick vom Turnier des SC Hassel nach der Vorrunde als siegloser Tabellenletzter. Am Tag zuvor waren die Schwarz-Roten beim Cranger-Kirmes-Cup des SV Sodingen leer ausgegangen. Im Spiel um Platz drei unterlag der Westfalenligist Gastgeber SV Sodingen mit 1:4. Zu allem Überfluss sah Dennis Konarski wegen Meckerns in der 74. Minute die Gelbrote Karte. Nach Philipp Mandla ist dies der zweite Erkenschwicker, der aus diesem Grunde eine Sperre aufgebrummt bekommt.

 

Dennis Konarski Spvgg. Erkenschwick Fußball Saisonvorbereitung 2017/2018 Dennis Konarski sah im Spiel um Platz drei in Sodingen die Gelbrote karte wegen Meckerns.  Foto: Olaf Krimpmann

 

 Das Testspiel beim VfB Habinghorst, das die U23 der Schwarz-Roten am Samstag bestritt und das langfristig vereinbart war, ging ebenfalls verloren (1:3).

 Hat sich nun die Stimmung, die über weite Strecken der Vorbereitung und des Cranger-Kirmes-Cup herrschte, nun etwas eingetrübt am Stimberg?

„Nein“, versichert Zouhair Allali. „Wir sind mit uns im Reinen. Natürlich tut es uns für unsere Fans leid, dass wir gerade in Sodingen nicht geglänzt haben. Fakt ist, dass wir gerade beim absoluten Tiefpunkt der Vorbereitung angelangt und alle einfach nur platt sind.“

Elf Tage lang war die Mannschaft nun täglich zusammen, und auch am heutigen Montag wird der Trainer noch einmal den Kader versammeln: „Erst machen wir einen großen Pflegetag, dann gibt’s bis Donnerstag frei.“

In Sodingen und beim Turnier in Hassel konnte sich Neuzugang Lukas Große-Puppendahl einspielen. Vom 24 Jahre alten Flaesheimer ist der Trainer überzeugt: „Er wird den Konkurrenzkampf in der Mannschaft noch einmal befeuern. Eine Stammplatzgarantie hat keiner mehr.“

Der Trainer ist auch entschlossen, eine harte Linie zu fahren in Sachen Verwarnungen und Ampelkarten – gerade wegen Meckerns. Allali: „Ich muss mich als Trainer zurücknehmen, was mir zugegeben nicht immer leicht fällt. Aber das müssen die Spieler auf dem Platz eben auch.“

von Olaf Krimpmann

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