mandla philipp2Es sind gleich mehrere Premieren, die Spvgg. Erkenschwick und die SG Finnentrop/Bamenohl am Sonntag feiern: Nie haben sich beide Vereine in einem Meisterschaftsspiel gegenüber gestanden. Die Sauerländer aus dem Kreis Olpe haben sich in Sichtweite des Schlosses Bamenohl einen neuen Kunstrasen bauen lassen. Wie der Klub auf seiner Homepage (www.sgfinnbam.de) meldet, sei die Abnahme mittlerweile erfolgt, das Spielfeld freigegeben. Und natürlich: Allen aus Erkenschwick wünschen sie eine gute Anreise, man freut sich auf den Gast.

 

Wird er rechtzeitig wieder fit? Erkenschwicks Innenverteidiger Philipp Mandla (links). Foto: Krimpmann

  Eine gute Rückreise wäre dem zweifelsfrei lieber, am Besten eine mit drei weiteren Punkten im Gepäck. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, liegt auf der Hand. Auch die Sauerländer aus dem 18 000 Einwohner-Städtchen sind mit vier Punkten gut aus den Startlöchern gekommen.

 Dabei zeugt das Torverhältnis von 6:5 nach zwei Spielen davon, dass es im Sauerland durchaus rund gehen kann. Was kaum verwundern dürfte: Mit einem Torverhältnis von 105:48 ist die Mannschaft von Trainer Jörg Behle in der vergangenen Spielzeit souverän zur Meisterschaft in der Landesliga 2 gestürmt.

 Zum Vergleich: Die Spvgg. hat ihre sechs Punkte mit einem Torverhältnis von 2:0 erzielt. Um die Stabilität sorgt sich Erkenschwicks Trainer Zouhair Allali daher am Meisten: „Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren, wenn wir etwas holen wollen.“ Der A-Lizenzler weiß um die Euphorie, die aktuell in Finnentrop herrscht, und will dagegen auf einen kühlen Kopf setzen: „Konzentration und Ordnung sind das A und O.“

Fraglich sind die Einsätze von Torhüter Philipp Kunz und Innenverteidiger Philipp Mandla, die beim Pokal-Coup gegen den TSV Marl-Hüls erkrankt fehlten.

von Olaf Krimpmann

SG Finnentrop/Bamenohl - Spvgg. Erkenschwick;

Sonntag, 15 Uhr – Kunstrasenplatz am Schloss Bamenohl,

Navi: Bamenohler Str. 25, 57413 Finnentrop.

 

 

Zum Seitenanfang