Filipovic SawatzkiDass die Spvgg. Erkenschwick im zweiten Heimspiel der Westfalenliga-Saison den Kirchhörder SC erwarten würde, ist seit Wochen bekannt. Was neu an der Konstellation ist: Auf einmal ist es Spitzenspiel. Sowohl Holzwickede (1.) wie die Schwarz-Roten (2.) haben sich schadlos halten und alle Spiele gewinnen können. Was mit Blick auf den Gast am Sonntag vielleicht nicht verwundert, immerhin ist der HSC amtierender Vizemeister der Staffel. Was in Bezug auf die Spvgg. Erkenschwick aber durchaus bemerkenswert ist.

 

Zwei mögliche Alternativen für Sonntag: Stjepan Filipovic (links) soll spielberechtigt sein, Kapitän David Sawatzki ist aus dem Urlaub zurück. Foto: Olaf Krimpmann

 So bemerkenswert, dass sogar Trainer Zouhair Allali ein wenig von seiner Linie abweichen könnte. Also eventuell und nur unter gewissen Umständen, schränkt jedenfalls der Übungsleiter ein: „Unser Plan ist noch immer, in erster Linie die Liga zu halten“, sagt der A-Lizenzinhaber. „Wenn wir am Sonntag unseren tollen Start krönen, können wir uns vielleicht mit neuen Zielen beschäftigen.“

Weiter vor will sich Allali aber nicht wagen, er weiß: Dominant wie ein Champion sind seine Jungs bislang nicht aufgetreten. In jedem Spiel gab’s eine oder mehrere Phasen, in denen das Team wackelte. Aber, und das ist der Grund für den Höhenflug: Alle sind willens und in der Lage, den Kampf anzunehmen. Allali: „Dass wir jetzt gegen Holzwickede vor solch einem tollen Spiel stehen, haben sich die Jungs verdient.“

Ganz sorgenfrei blickt er dem Spitzenspiel nicht entgegen: Ob’s bei Kevin Lehmann, den Adduktorenbeschwerden plagen, für einen Einsatz reicht, dürfte sich erst kurzfristig entscheiden. Bernard Gllogjani und Kevin Hegel (wurde Dienstag operiert) sind definitiv keine Option wie Eleftherios Ilias (Innenbandriss).

von Olaf Krimpmann

 

Spvgg. Erkenschwick - Holzwickeder SC

Sonntag, 3. September,  15 Uhr

Stimberg-Stadion

  

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