kniza sebastianBeim Kirmes-Cup in Herne-Sodingen hatte der DSC Wanne-Eickel der Spvgg. Erkenschwick im Halbfinale die Grenzen aufgezeigt. Aber was bedeutet schon die Vorbereitung, wenn die Liga anders verläuft als erwartet? Aus Sicht der Spvgg. Erkenschwick etwa besser, viel besser sogar? Am Sonntag gibt es nach langer Zeit wieder ein Duell um Punkte zwischen Spvgg. und DSC. Es ist eine in jeder Hinsicht wegweisende Partie, findet Erkenschwicks Trainer Zouhair Allali: „Für uns ist das ein Sechs-Punkte-Spiel!“

 

Beim Kirmes-Cup hatte Wanne noch das bessere Ende für sich, da konnte sich Erkenschwicks Bastian Kniza (links) noch so ins Zeug legen. Foto: Olaf Krimpmann

Nun wird der weitere Verlauf in dieser Saison sicher nicht alleine von den 90 Minuten am Stimberg abhängen, aber der Erkenschwicker Übungsleiter weiß natürlich auch: „Wenn wir gewinnen sollten, liegen wir ja sechs Punkte vor Wanne. Hätte mir vor der Saison einer das gesagt, ich hätte ihn wohl für verrückt gehalten.“

Denn nach wie vor, versichert Allali, finde er, dass es zwei große Favoriten auf den Aufstieg in die Oberliga gebe: Holzwickede und Wanne.

 Gegen Holzwickede verpasste die Spvgg. unlängst unglücklich einen Punkt. Gegen Wanne, das mit zwei Siegen und drei Unentschieden aus den ersten fünf Spielen auf Rang fünf liegt, steht also nun das nächste Spitzenspiel binnen weniger Tage auf dem Programm.

 Groß was vormachen wird keiner was können, beide Mannschaften kennen sich nur zu gut. Was am Personal liegt: Trainer Holger Floßbach hatte ein Intermezzo als Sportlicher Leiter am Stimberg, Sebastian Westerhoff begründete gar eine Ära am Stimberg.

 Zouhair Allali wiederum spielte schon für den DSC, auch wenn das einige Jahre her ist. „Von den Alten ist da wohl nur noch Mathias Tomaschewski dabei“, sagt der Spvgg.-Trainer. „Toma“ gilt dabei als eigentlicher Lenker des Wanner Spiels. „Ein routinierter, aber immer noch brillanter Fußballer“, wie Zouhair Allali findet. Die Erkenschwicker Trainingswoche verlief gut, berichtet der Trainer, der am Sonntag fast aus dem Vollen schöpfen kann.

 Sorge bereitet noch Kapitän David Sawatzki, der nach einem Foulspiel in Brackel, bei dem „Sawa“ am Sprunggelenk getroffen wurde, verletzt raus musste.

 Die Partie gegen Wanne findet voraussichtlich auf dem Kunstrasenplatz am Stimberg-Stadion statt.

von Olaf Krimpmann

Spvgg. Erkenschwick - DSC Wanne-Eickel;

So., 17. September, 15 Uhr

Kunstrasenplatz am Stimberg-Stadion.

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