Filipovic Stjepan2Die drei 1:1 in Serie zuletzt waren zwar nicht schlecht. Zufrieden stellten sie Erkenschwicks Trainer Zouhair Allali aber nicht vollends. Sonntagabend endlich durfte der Übungsleiter melden: „Das heute war eine runde Sache.“ Allali meinte den 3:0 (1:0)-Sieg, mit dem der Westfalenligist vom FC Iserlohn heim an den Stimberg kehrte. Drei Tore geschossen, keins reinbekommen – das liest sich nicht nur gut. Das war es auch. „Wir haben das heute von Anfang bis Ende toll gemacht“, befand Allali und holte damit zum kollektiven Lob für seine Mannen an.

 

 

  Stjepan Filipovic Spvgg. Erkenschwick Fußball Westfalenliga 2 Saison 2017/2018 Stjepan Filipovic erzielte vor der Pause das 1:0 für die Spvgg. Erkenschwick (Archivbild). Foto: Olaf Krimpmann

 Die hatten das Geschehen an der Schledde frühzeitig im Griff. Das einzige, was zunächst fehlte, war wie in den vergangenen Spielen die Effizienz. „Wir haben zunächst zu viel Kleinklein gespielt, was wir gar nicht vorhatten“, berichtet der 35-Jährige.

 Große Angst hatte der an der Seitenlinie aber nicht: „Da wir uns so gut wie keine Schwächephasen geleistet haben, haben wir auch nichts zugelassen. Eine wirklich gefährliche Situation, in der man sagen könnte, dass wir da Glück gehabt haben, habe ich nicht gesehen.“

Noch vor der Halbzeit gingen die Schwarz-Roten in Führung. Endlich einmal lief der Ball über die Außen. Vom linken Flügel kam der Ball auf Stjepan Filipovic, der zentral vor dem Iserlohner Tor zwei Gegenspieler aussteigen ließ und mit einem satten Schuss an den Innenpfosten das 0:1 erzielte (37.).

 Filipovic war im Sturmzentrum aufgeboten, Mohamed Bamba wurde diesmal bis zur zweiten Hälfte geschont. „Er hat sich zuletzt oft sehr aufgerieben, eine kleine Pause war vielleicht mal nötig“, erläuterte Zouhair Allali seinen Schachzug.

 Nach dem Wechsel bot sich den rund 150 Zuschauern ein ähnliches Bild. Der mitgereiste Anhang musste sich allerdings bis zu 81. Minute gedulden, ehe auch rechnerisch die Entscheidung gefallen war. Skandar Soltane legte ab auf Dennis Weßendorf, und dessen Flanke fand in Ridvan Avci den dankbaren Abnehmer zum 0:2.

„Danach hat sich das Spiel dann etwas beruhigt, wobei man sagen muss, dass Iserlohn kein schlechter Gegner war. Aber wir haben’s eben auch gut gemacht in diesem Spiel“, lobte der Erkenschwicker Trainer.

 Der durfte in der Schlussminute nochmals jubeln, als Außenverteidiger Danny Tottmann quasi mit Schlusspfiff und mit einem abgefälschten Schuss sogar noch der Treffer zum 0:3 gelang.

von Olaf Krimpmann

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