mandla philipp3Das Gute an diesem Revierderby in Gelsenkirchen-Resse ist: Die Anreise ist kurz. So kurz, dass ein großer Teil des Anhangs sie am Sonntag, 22. Oktober, mit dem Planwagen antreten wird. Die Krux an der Sache ist dafür die: Die Spvgg. Erkenschwick, die bei der Viktoria im Stadion Emscherbruch gastiert, steht angesichts der zahlreich erwarteten eigenen Fans besonders im Fokus – vor allem nach dem 1:6 gegen YEG Hassel.

 

Philipp Mandla fällt im Auswärtsspiel in Resse krank aus.  Foto: Olaf Krimpmann

 Nicht nur für Trainer Zouhair Allali war diese Niederlage der absolute Saison-Tiefpunkt. „Die Mannschaft hat sich mit dem Spiel sehr kritisch auseinandergesetzt“, berichtet der A-Lizenzler. Entsprechend erwartet er eine deutlich andere Einstellung als zuletzt gegen Hassel: „Wer für Sonntag jetzt noch Motivation braucht, der ist im falschen Verein.“

Gastgeber Resse ist mit nur sechs Punkten Schlusslicht, hat dabei seit Wochen mit argen Personalsorgen zu kämpfen. „Trotzdem hatten die zuletzt noch acht Mann auf der Bank“, sagt Zouhair Allali. „Das ist eine gefährliche Lage, denn die Jungs, die von dort kommen, sind oft extra motiviert. Einfach wird das nicht für uns.“

Offen ist die Erkenschwicker Aufstellung, zumal das angesprochene 1:6 gegen Hassel unmittelbare Folgen hat: Kapitän David Sawatzki schied Sonntag mit Knieproblemen aus und ist noch immer nicht einsatzfähig. Dazu lag in dieser Woche Philipp Mandla mit einer Halsentzündung flach und dürfte für das Spiel in Resse ebenfalls keine Option sein.

von Olaf Krimpmann

   Viktoria Resse - Spvgg. Erkenschwick;

  • So., 22. Oktober, 15.15 Uhr
  • Sportplatz Im Emscherbruch.
  • Navi: Im Emscherbruch 150, 45892 Gelsenkirchen
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