Spvgg Laufen jan 2018Das Stimberg-Stadion bietet erstklassige Möglichkeiten, um die Grundlagen für die Rest-Saison zu legen. Auf der Laufbahn zogen die Westfalenliga-Kicker der Spvgg. Erkenschwick am Samstag daher zunächst ihre Kreise. Fit sollen sie sein für die kommenden Aufgaben. Dass die ohne Mohamed Bamba angegangen werden, ist bekannt. Der Offensivmann hatte sich bekanntlich Ende des vergangenen Jahres abgemeldet. Bei dem einen oder anderen im Kader sorgte das auch knapp 14 Tage später noch für Verwunderung.

 

  Zum Jahresauftakt hieß es erst einmal Runden zu drehen bei der Spvgg. Erkenschwick. Komplett war der Kader bei der ersten Einheit im Kalenderjahr 2018 aber nicht. Im Bild als Zweiter von links ist Jan Binias zu sehen. Foto: Krimpmann

 Beim Mitternachtscup in Herten war Bamba schließlich noch im schwarz-roten Trikot aufgelaufen. Dass er das noch einmal tragen wird, scheint ausgeschlossen. Zwar sagte Erkenschwicks 2. Vorsitzender Andreas Giehl auf Nachfrage, dass sich bis Samstag kein Verein bei der Spvgg. gemeldet und um eine Freigabe für Bamba gebeten hätte.

 In der Mannschaft selbst hat der schnelle Offensivmann seinen Kredit aber definitiv verspielt. „Am besten ein halbes Jahr sperren“, war nur einer der Kommentare, die zu hören waren.

 In der Tat hatten sich am Stimberg selten so viele Menschen um einen Spieler bemüht wie um Mohamed Bamba. Ob Wohnungseinrichtung oder Behördengänge – im Sommer hatten sich viele ins Zeug gelegt für den Flüchtling.

Neues Gesicht auf der Laufbahn im Stadion

 Ein neues Gesicht gab es dann aber doch: Jan Binias lief mit der Mannschaft seine ersten Runden. Ob der Defensivspieler seine sportliche Heimat am Stimberg finden wird, ist noch offen. Verein und Spieler stehen in Verhandlungen, wie es heißt. Erkenschwicks Trainer Zouhair Allali hält große Stücke auf Binias und würde den Suderwicher gerne verpflichten.

 Damit wäre der Abgang von Mohamed Bamba zwar nicht kompensiert, denn Binias ist keiner für die Abteilung Attacke. Allali sähe die Verpflichtung des Suderwichers, der die Jugendmannschaften von Borussia Dortmund durchlaufen hat, es dort zum U16-Nationalspieler brachte und der in der Hinserie im Kader des Oberligisten Arminia Bielefeld II stand, eher perspektivisch.

 Zumal Jan Binias und Thomas Hildwein gute Kumpel sind. Hildwein, aus der eigenen U19 in den Westfalenliga-Kader gekommen, gehörte in der Hinserie zu den auffälligsten „Schwickern“. Mit Binias würde wohl auch Hildwein langfristig bleiben.

Quelle: Stimberg-Zeitung

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