avci ridvan6Der DSC Wanne-Eickel hat den 1. Rewe-Kramer-Cup des SV Vesta Disteln gewonnen. Im Finale besiegte die Mannschaft von Trainer Holger Flossbach die Spvgg. Erkenschwick nach Elfmeterschießen mit 4:3. Zuvor hatten sich die beiden Westfalenligisten auf der Sportanlage an der Fritz-Erler-Straße über 2x30 Spielminuten einen intensiven Schlagabtausch geliefert, in dem der DSC mehr gute Torchancen herausspielte - ins Schwarze traf aber keine Mannschaft. So musste ein Elfmeterschießen her.

 

 

  Her mit der Kugel: Die Halterner Cedric Vennemann, Julian Hölscher und Tim Forsmann wollen Ridvan Avci den Ball abjagen.  Foto: Braucks

 

 David Ginczek scheiterte zwar mit den ersten Schuss für Wanne. Doch im weiteren Verlauf trafen auch die Erkenschwicker Philipp Mandla und Lukas Große-Puppendahl nicht. Mathias Tomaschewski machte mit dem fünften Elfer alles klar für den DSC, der 600 Euro Preisgeld einstrich.

 Wanne-Eickel hatte sich mit einem 2:0-Erfolg über Gastgeber Vestia Disteln für das Finale qualifiziert. Der Außenseiter wehrte sich im Auftaktspiel beachtlich und hatte zu Beginn der zweiten Hälfte die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Dann trafen Tomaschewski und Lorenzen für Wanne.

 Im Anschluss knüpften Oberligist TuS Haltern und Spvgg. Erkenschwick fast nahtlos ans intensive Kreispokal-Viertelfinale vom letzten November an. Als Ridvan Avci kurz nach der Pause per Foulelfmeter das 1:0 für die Spvgg. erzielte, war Feuer in der Partie. Avci erhöhte auf 2:0 - erneut mit einem Foulelfmeter. Kurz vor dem Ende gelang Tim Forstmann nur noch der Anschlusstreffer für Haltern - 2:1.

 Der TuS hielt sich im Spiel um Platz drei in einer stürmischen ersten Halbzeit gegen Vestia Disteln schadlos: 5:0 hieß es nach 30 Minuten gegen einen überforderten Bezirksligisten. Der steigerte sich nach einer kernigen Halbzeitansprache von Trainer Roman Malasewski nach der Pause - kurz vor dem Schlusspfiff erzielte Philipp Langer das sehenswerte Ehrentor für den Gastgeber zum 5:1.

 Sportlich und organisatorische konnte sich das Turnier sehen lassen - ausbaufähig ist die Resonanz der Fußball-Freunde: Die meisten Zuschauer sahen die Partie Erkenschwick gegen Haltern. Knapp 100 Zuschauer verfolgten das Spiel.  

Quelle: Stimberg-Zeitung

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