jubel in wiemelhausen 2018 3Die Spvgg. Erkenschwick eröffnet bereits an diesem Mittwoch den 24. Spieltag in der Westfalenliga 2 – und will nach drei Siegen in Serie ab 19.30 Uhr gegen den FC Iserlohn nachlegen. Erst das 2:0 gegen die SpVg. Olpe, dann das 2:1 beim SC Neheim und zuletzt ein 3:1-Erfolg im Westfalenliga-Spitzenspiel bei Concordia Wiemelhausen: Bei der Spvgg. Erkenschwick läuft’s aktuell rund. Für Trainer René Lewejohann ist die Serie seiner Elf vor allem eins: Verpflichtung.

 

 

  „Eine schöne Momentaufnahme“: Das sportliche Hoch bei der Spvgg. Erkenschwick kostet Trainer René Lewejohann mit seinen Kickern voll aus – so wie hier nach dem 3:1-Erfolg bei Concordia Wiemelhausen. Foto: Krimpmann

 

„Das ist zwar eine schöne Momentaufnahme, die wir auch alle sehr genießen“, sagt der Erkenschwicker Übungsleiter. „Aber wenn wir jetzt gegen den FC Iserlohn verlieren, dann war das alles umsonst.“

Die Klasse des Gegners ist dabei schwer einzuordnen: Offensiv ist Iserlohn mit Fußballern wie Lukas Lenz (17 Treffer) und Kingsley Nweke (13) bestens besetzt – die Mannschaft startete aber desaströs ins neue Jahr und wurde wochenlang auf einem Abstiegsplatz notiert. Inzwischen hat sich die Elf von Trainer Christian Hampel gefangen. So gewann der FC Iserlohn 3:1 bei der SpVg. Olpe.

 Warnungen vor Iserlohn seien überflüssig, sagt René Lewejohann: „Keine Sorge, wir unterschätzen in der Liga keinen Gegner.“ Dabei belässt es der 34-Jährige – viel lieber redet er über seine Mannschaft. „Fußballerisch ist das alles ausbaufähig, da sind wir noch lange nicht am Ziel. Aber gegen den Ball haben die Jungs das in Wiemelhausen super gemacht. Alle sind fokussiert – sie registrieren, dass sich hier etwas tut.“

Und das nicht nur mittel- oder langfristig. Das aktuelle sportliche Hoch hat die Spvgg. bis auf einen Punkt an den DSC Wanne-Eickel auf dem zweiten Tabellenplatz herangebracht. Ein Rang, der am Ende zum Aufstieg in die Oberliga reichen könnte.

 Eine Perspektive, über die René Lewejohann bei seinem Dienstantritt am Stimberg nicht spekulieren mochte. Doch dass er mit seiner Elf in der kommenden Woche beim DSC zu Gast ist (Donnerstag, 19. April, 18 Uhr), das findet aber auch der ehemalige Profi äußerst reizvoll.

„Ich will dieses Spitzenspiel um Platz zwei unbedingt“, sagt der Trainer. „Wanne-Eickel, ein Abendspiel, viele Zuschauer – das ist doch einfach riesig.“ Dabei klingt Lewejohann so entschlossen, als wollte er gegen Iserlohn selbst auflaufen und den Ball im Tor unterbringen.

 Tut er natürlich nicht – seine Mannschaft muss es richten. Und mit einem „Dreier“ die Bühne bereiten für ein packendes Westfalenliga-Derby in der kommenden Woche. Personell kann die Spvgg. dazu aus dem Vollen schöpfen. Mit einer Ausnahme: Routinier Kevin Lehmann muss wegen muskulärer Probleme weiter zuschauen.

von Thomas Braucks / Medienhaus Bauer

Spvgg. Erkenschwick - FC Iserlohn,

Mittwoch 19.30 Uhr,

Kunstrasen Jule-Ludorf-Sportanlage am Stimberg-Stadion

 

 

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