jubel gegen resse 2018Die Spvgg. Erkenschwick hat am Sonntag in der Westfalenliga 2 einen großen Schritt in Richtung Saisonziel gemacht. Die Stimmung könnte derzeit nicht besser sein. Am Stimberg musste wieder ein neuer Schachzug her, ehe die Schwarz-Roten auch die nächste Hürde meistern konnten: Knapp 70 Minuten hatte die Lewejohann-Elf ihre liebe Mühe mit Viktoria Resse, das Schlusslicht verteidigte gut, hielt ein beachtliches 0:0. Dann nahm Lewejohann den glücklosen Bernard Gllogjani raus und beorderte Thomas Hildwein in die Spitze. „Aushilfsstürmer“ Philip Mandla fehlte aus familiären Gründen, also war wieder Kreativität gefordert.

  So macht Fußball Spaß: Mit dem 3:0 über Viktoria Resse rückt die Spvgg. Erkenschwick in der Westfalenliga 2 wieder auf den Relegationsplatz vor. Die Stimmung bei Schwarz-Rot ist entsprechend. Foto: Krimpmann 

Hildwein sieht Spvgg. Erkenschwick auf einem guten Weg

  Hildwein dankte es mit zwei Treffern und einer Torvorlage, wollte das große Lob aber nur bedingt annehmen: „Es hat Spaß gemacht heute, und wenn ich der Mannschaft helfen konnte, ist das umso besser“, so das Erkenschwicker Eigengewächs, das den Sprung aus der eigenen U19 zum Stammspieler in dieser Saison mühelos geschafft hat.

 Hildwein sieht sein Team auf einem sehr guten Wege. Wie geduldig die Schwarz-Roten agiert hätten gegen Resse, das sei schon bemerkenswert gewesen: „Die Aufgabe haben wir wie ein Spitzenteam gelöst.“

Nicht dass einer auf die Idee komme, dabei das Schlusslicht kleinzureden: „Das sind doch die schwersten Aufgaben, wenn der Gegner nichts zu verlieren hat. Unser Trainer hat uns immer stark geredet und gesagt, dass wir Geduld haben sollten. Es hat geklappt“, sagt der Mittelfeldspieler.

 Am Sonntag bei Westfalia Wickede wartet nun die nächste unangenehme Aufgabe auf den Tabellenzweiten: Die Dortmunder stecken mitten im Abstiegskampf und werden der Spvgg. sicher ebenfalls hart zusetzen.

von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer

Zum Seitenanfang