FLVWAm kommenden Montag um Punkt 12 Uhr wird der Verbandsfußballausschuss die Staffeleinteilung für die Saison 2018/2019 bekannt geben. Für die heimischen Westfalenligisten wird’s eine Zitterpartie werden. Denn so erfreulich der Oberliga-Aufstieg des SV Schermbeck über die Relegation aus Sicht des Kreises 27 Recklinghausen auch war: Rechnerisch „fehlt“ nun ein Verein in der Staffel 1.

 

 

 15 Klubs, die im Münsterland und Ostwestfalen beheimatet sind, stehen nun 17 Vereine gegenüber, die das klassische Gebiet der Staffel 2 abdecken – das Sauerland und das Ruhrgebiet.

 An der Grenze stehen ausgerechnet die heimischen Vertreter: TuS 05 Sinsen und TSV Marl-Hüls sowie die Spvgg. Erkenschwick. Keine Frage ist: Würde einer dieser Klubs in die Staffel 1 versetzt, hätte er mit gravierenden Nachteilen zu kämpfen: Mit weiteren Fahrten (etwa bis nach Maaslingen) und eben weniger Lokalduellen.

„Wir gehen davon aus, weiter in der Staffel 2 zu spielen“, sagt Andreas Giehl. Der 2. Vorsitzende der Spvgg. Erkenschwick ist guter Dinge, sagt aber auch: „Die Staffel 1 ist die, in die wir definitiv nicht wollen.“

Dass es für die Klubs aus dem Fußballkreis eng werden könnte, möglicherweise eine Versetzung droht, damit hat man sich beim TuS 05 Sinsen bereits befasst. „Die Sorge ist da, ganz klar“, sagt Thomas Sliwa, der zusammen mit Christos Karaissaridis die Sportliche Leitung innehat. Deshalb habe der TuS 05 dem Verband auch schriftlich mitgeteilt, dass er weiter in der Staffel 2 kicken will.

 Auch beim TSV Marl-Hüls ist das Meinungsbild klar: Der Gedanke, in der Staffel 1 zu landen, treibt den Verantwortlichen den Angstschweiß auf die Stirn. Nach dem Chaos in der Senioren-Fußballabteilung im vergangenen Herbst und dem Rückzug aus der Oberliga arbeitet der Klub gerade an einem Neustart.

 Kürzere Wege in der Westfalenliga 2 und die sportlich wie finanziell attraktiven Derbys gegen den TuS 05 Sinsen und die Spvgg. Erkenschwick sind ein wichtiger Teil des Hülser Konzepts.„Die Westfalenliga 1 wäre für uns fast tödlich“, sagt der Sportliche Leiter Josef Ovelhey.

Quelle: Medienhaus Bauer

Zum Seitenanfang