sawatzki23Ein Traumtor von Jan Binias hat der Spvgg. Erkenschwick den Weg zum ersten Sieg beim Cranger-Kirmes-Cup 2018 geebnet. Der 20 Jahre junge Mittelfeldspieler traf im zweiten Gruppenspiel gegen Wacker Obercastrop in der 20. Minute per Direktabnahme aus über 20 Metern. Der Ball schlug von der Unterkante der Torlatte im Netz ein. Am Ende siegten die „Schwicker“ deutlich mit 4:1 (2:0), womit der Landesligaaufsteiger aus Castrop-Rauxel noch gut bedient war.

 

 Erkenschwicks David Sawatzki wird von zwei Gegenspielern in die Mangel genommen.  Foto: Olaf Krimpmann

  Die Schwarz-Roten hatten in den 90 Minuten noch etliche hochkarätige Chancen ausgelassen.

 Trainer René Lewejohann konnte das die gute Laune nicht verhageln: „Es geht in die richtig Richtung. Jetzt endlich kommen wir in den wichtigen Bereich vorne. Auch wenn die Chancenverwertung nicht gerade optimal war, haben wir uns unsere Möglichkeiten herausgespielt. Das war auf jeden Fall ein Schritt nach vorne“, so der Ex-Profi, der allerdings nicht in allzu große Euphorie geraten wollte: „Wir wissen schon, das Spiel in die richtige Schublade einzusortieren.“

Die Spvgg. hat das Weiterkommen jetzt in eigenen Händen, dazu reicht im abschließenden Gruppenspiel am Montag gegen TuS Haltern (Anstoß: 19.30 Uhr) bereits ein Unentschieden. Allerdings treffen die Schwarz-Roten dabei auf den Turnierfavoriten, der am Nachmittag TuS Hordel mit 3:1 besiegt hatte und bereits weiter ist, während Konkurrent Hordel zuvor mit Wacker Obercastrop auf die Mannschaft trifft, die keine Chance mehr auf ein Weiterkommen hat.

 Nach dem mehr als sehenswerten Führungstreffer durch Binias (20.) kam Erkenschwick im Spiel gegen Obercastrop immer besser ins Rollen, der Treffer kam nach drei torlosen Begegnungen in Serie einer Befreiung gleich. Ahmet Inal erhöhte noch vor der Pause auf 2:0 (45.).

 Obercastrop, das ebenfalls zu ein, zwei guten Torabschlüssen kam, verkürzte in der 49. Minute durch David Queder, doch die Lewejohann-Mannen spielten nun gefestigt genug, um den zum Weiterkommen dringend benötigten Sieg einzufahren.

 Nach starker Vorarbeit des eingewechselten Kevin Hegel traf Maik Bothe zum 3:1 ins eigene Netz (72.) – der mitgelaufene Kevin Lehmann hätte den Ball aus kurzer Distanz aber auch so über die Linie gedrückt. Dennis Konarski besorgte per Kopf den Endstand (83.).

von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer

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