gllogjani bernard 3Spvgg. Erkenschwick und YEG Hassel gehören unter den Trainern zu den Mitfavoriten auf den Aufstieg in die Oberliga. Das direkte Duell aber am Sonntag ist für René Lewejohann noch keine der Top-Partien. Das haben sich die Hasseler selbst verhagelt: Während die Spvgg. in Iserlohn den ersten „Dreier“ einfuhr, unterlag YEG zum Saisonauftakt auf eigenem Platz der SG Finnentrop/Bamenohl mit 1:2. Dennoch spricht der Erkenschwicker Trainer, letzten Sonntag Zuschauer am Lüttinghof, von einer „Westfalenligapartie der attraktiveren Sorte.

 

Wie alle seine Teamkollegen war Bernard Gllogjani in Iserlohn sehr einsatzfreudig, im Abschluss allerdings hatte „Berni“ wie in dieser Szene Pech. Foto: Olaf Krimpmann

 YEG ist nach wie vor eine der spielstärksten Mannschaften der Liga. Wenn du sie lässt, nehmen sie dich auseinander“.

Wieso das nicht gegen die Sauerländer aus Finnentrop geklappt hatte, das behält der Erkenschwicker Trainer für sich. „Ich werde meine Erkenntnisse jetzt nicht preisgeben“, so der Ex-Profi.

 Der redet ohnehin lieber über seine Mannschaft. Viel Lob hat sie bekommen nach dem 3:1 in Iserlohn. Fast durchweg hatte sein Team das Spiel unter Kontrolle und machte in der Phase, als die Sauerländer den Anschlusstreffer erzielten, vieles wett mit großem Einsatz.

 Genau daran will „Lewe“ auch am Sonntag gegen Hassel anknüpfen: „Einstellung schlägt noch immer Talent. Was wir im Kollektiv an Qualität mitbringen, hat man in Iserlohn gesehen.“

Gespannt sein darf man dabei, welche Startelf Lewejohann am Sonntag aufbieten wird. Einen Ausfall hatte es in Iserlohn nicht gegeben, dass ein Spieler rausrotiert, ist aber dennoch jederzeit möglich, wie der Trainer sagt. „In dem Kader hat jeder das Potenzial, in der ersten Elf zu stehen. Das macht uns ja auch gerade aus, deshalb werde ich auch nie über Ausfälle jammern.“

Nach wie vor dürften Dennis Konarski (trainiert nach Muskelfaserriss wieder mit) und der suspendierte Ridvan Avci nicht zum Kader zählen, der langzeitverletzte Jannik Bröcker ist ohnehin noch keine Option. Dennoch kündigt Lewejohann an: „Lasst euch überraschen.“ Änderungen seien jederzeit möglich.

 Fraglich ist für Sonntag der Einsatz von Kevin Lehmann. Der Ex-Essener plagt sich mit einer schmerzenden Bandscheibe herum und hat eine MRT-Untersuchung hinter sich. „Kevin ist fit, er hat in Iserlohn etliche Meter gemacht“, sagt sein Trainer. „Aber bei ihm wie auch bei Konarski gilt, dass wir nichts riskieren werden.“

Der Kader – siehe oben – gebe es her, dass auch diese Position jederzeit neu zu besetzen sei, wie der Erkenschwicker Trainer sagt.

Quelle: Stimberg-Zeitung

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