lewejohann rene 7Feiertag für Suderwich oder Alltag für Erkenschwick? Geht alles seinen geregelten Gang, das weiß auch Suderwichs Trainer Nassir Malyar, „können wir nur verlieren.“ Der SGS-Cheftrainer wird seine Belegschaft an den 22. August vor einem Jahr hinweisen. Da schmiss der Bezirksligist den Verbandsligisten TuS 05 Sinsen mit 6:5 im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb. „Solche Feiertage lassen sich schwer wiederholen“, betont Malyar. „Aber wir werden es versuchen.“

Für Erkenschwicks Trainer Rene Lewejohann ist der Kreispokal "der Türöffner". Foto: Olaf Krimpmann

Nun soll es Teamchefs geben, die in einem Duell gegen einen besser besetzten Gegner den Bus im eigenen Strafraum parken. Das liegt dem Suderwicher fern: System, Taktik und Ausrichtung bleiben bestehen.

„Wenn wir wollen, dass der Favorit Probleme bekommt, müssen wir aktiv dafür sorgen“, sagt Malyar – und versichert: „Wir können uns gar nicht hinten reinstellen. Dann endet es sowieso in einem Desaster.“ Und das wollen die Suderwicher um Routinier Arek Grad (ehemals in Diensten der „Schwicker“) selbstredend verhindern. Und wenn nicht? „Dann wird es ein torreicher Pokal-Abend“, so Malyar.

 Erkenschwicks Trainer René Lewejohann kommt das Pokalspiel durchaus gelegen: „Es können sich die Spieler über 90 Minuten zeigen, die zuletzt wenig zum Einsatz kamen. Wenn nicht im Pokal, wann dann? Auf jeden Fall kommt mir solch ein Spiel unter Wettbewerbsbedingungen eher gelegen als ein Freundschaftsspiel.“

Zwar schätzt der Ex-Profi den Wettbewerb „als Türöffner zum Westfalenpokal“, aber „Lewe“ weiß auch: Sonntag geht es beim hoch gehandelten Aufsteiger RSV Meinerzhagen um wichtige Punkte in der Meisterschaft. Da gilt es, klug zu taktieren und die Körner nicht vorzeitig zu verbrennen.

 Der Erkenschwicker Trainer kann an der Lülfstraße aus dem Vollen schöpfen, einzig Djaniny Cleitson dos Santos fehlt wie am vergangenen Sonntag – der Neuzugang, der zum Saisonauftakt in Iserlohn ein starkes Debüt zeigte, befindet sich im Urlaub.

 Obwohl vielleicht nicht erste Elf der Schwarz-Roten aufläuft, ahnt Malyar: „Erkenschwick wird mit einer anderen Schärfe hier auflaufen. In jedes Spiel gehen sie mit einhundert Prozent Motivation. Das hängt eng mit René Lewejohann zusammen.“

Quelle: Stimberg-Zeitung / Medienhaus Bauer

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