goekdemir demirDie Niederlage von Lünen ist schonungslos aufgearbeitet, sagt Erkenschwicks Trainer René Lewejohann: „Was wir dort gezeigt haben, ist nicht unser Anspruch.“ Am Sonntag soll’s wieder besser werden. Im Heimspiel am Stimberg erwarten die Schwarz-Roten einen Neuling: Aufsteiger BSV Schüren gibt seine Visitenkarte ab. Die Dortmunder blicken auf eine starke Saison zurück, die ihnen nicht nur den Aufstieg in die Westfalenliga einbrachte, sondern auch den Kreispokalsieg. Allerdings scheint die ganz große Euphorie in Schüren vorbei, mit vier Punkten dümpelt der Neuling im Tabellenkeller der Westfalenliga 2 herum.

Seine strategischen Fähigkeiten werden auch gegen den Aufsteiger aus Dortmund gefordert sein: Hakan Gökdemir ist im Mittelfeld eine zentrale Figur bei der Spvgg. Erkenschwick. Foto: Olaf Krimpmann

„Es scheint, dass der Weggang von Dimitrios Kalpakidis eine Riesenlücke hinterlassen hat“, sagt René Lewejohann. Kalpakidis hatte sich Ende August dem Kirchhörder SC angeschlossen. Nach einem 0:7 im Westfalenpokal gegen Preußen Münster berichtete die örtliche Presse von einem Zerwürfnis zwischen Trainer und Mannschaft in Schüren. „Die haben immer noch ein paar ganz erfahrene Hasen im Team, die gut zocken können“, sagt Lewejohann. „Wie bei jedem Gegner in dieser Liga musst du aufpassen: Wenn du sie spielen lässt, bekommst du Probleme.“

Aber dazu soll es am Sonntag am Stimberg nach dem Willen des Trainers gar nicht erst kommen. Das 0:1 von Lünen könnte dabei durchaus noch eine heilende Wirkung haben: „Da haben wir nur die Hälfte gut gemacht. Die Hälfte aber ist viel zu wenig, so etwas rächt sich dann am Ende.“ In diesem Fall war es ein strittiger, aber eben auch unnötiger Elfmeter.

 Seine Spieler hätten sich die Kritik zu Herzen genommen, sagt der Erkenschwicker Trainer. Der ist mit der Trainingswoche „sehr zufrieden“. Im taktischen, aber auch im Fitnessbereich habe sein Team viel machen können. Entsprechend erwartet Lewejohann am Sonntag das Auftreten seiner Mannschaft: „Wir müssen von Beginn an unser Spiel durchziehen, und zwar in allen Teilen.“

Personell sieht’s gut aus am Stimberg, bis auf die langzeitverletzten Kevin Hegel und Jannik Bröcker sollten alle Kräfte zur Verfügung stehen. Defensivmann Bröcker könnte dabei nach Worten des Trainers demnächst ins Lauftraining einsteigen.   

 von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer

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