sawatzki24Die Spvgg. Erkenschwick nimmt das Halbfinale im Kreispokal ins Visier: An diesem Mittwoch tritt der Westfalenligist im Viertelfinale beim SV Rot-Weiß Deuten an. Der Bezirksligist hat in dieser Saison schon erfolgreich den Pokal-Schreck gespielt. Zweieineinhalb Jahre ist es her, dass die Spvgg. Erkenschwick zum letzten Mal den Kreispokal gewonnen hat. 2016 entschied Schwarz-Roten ein munteres Finale beim TuS 05 Sinsen 5:2 für sich. Beste Erinnerungen daran hat auch Andreas Giehl, der 2. Vorsitzende und Pressesprecher. „Langsam wird‘s mal wieder Zeit“, sagt Giehl. „Die Chancen sind in diesem Jahr ja auch nicht schlecht.“

Drei Spiel bis zum Titel: David Sawatzki und die Spvgg. sind in Deuten gefordert. Foto: Krimpmann

Mit den Oberligisten Haltern und Schermbeck sowie Westfalenligist Sinsen haben sich gleich drei Mitfavoriten bereits aus dem Wettbewerb verabschiedet. „Jetzt wollen wir die letzten drei Schritte auch noch gehen“, sagt Andreas Giehl vor dem Viertelfinale beim Bezirksligisten RW Deuten an diesem Mittwoch um 15 Uhr. „Aber zu weit nach vorn schauen sollten wir nicht – das Spiel wird schwer genug.“

Die Spielvereinigung ist gewarnt: Die Kicker aus dem Dorstener Norden haben in der Runde der letzten 32 bereits den TuS 05 Sinsen abserviert – 2:1. „Das sagt alles. Deuten hat eine richtig gute Truppe, die oben mitspielt. Wir gehen das mit Respekt an“, sagt Andreas Giehl. Experimente soll es nicht geben, die Spielvereinigung will mit dem stärksten Kader anreisen.

 Für Deutens Trainer Frank Frye ist die Kreispokalpartie eher eine lästige Pflicht: Er muss einige Stammkräfte ersetzen. Dennoch will der Bezirksligist alles geben. Wann habe man schon die Chance, gegen einen Westfalenligisten zu spielen?

von Thomas Braucks / Medienhaus Bauer

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