inal ahmed 5So ist in der laufenden Westfalenliga-Saison noch keine Mannschaft in der Klasse vermöbelt worden: Mit 8:1 fertigte die SG Finnentrop/Bamenohl den BV Westfalia Wickede ab. Ausgerechnet bei den „Opfern“ des Fußball-Debakels ist an diesem Sonntag die Spvgg. Erkenschwick zu Gast. Deren Trainer René Lewejohann ist das Ergebnis noch immer „völlig unerklärlich“: „Wir sind noch auf der Spurensuche.“ Immerhin ahnt der ehemalige Profi, was am Sonntag folgen könnte: „Ich will Wickede nicht stärker reden, als es ist. Aber nach so einem Ergebnis brennt doch jeder Fußballer auf Wiedergutmachung.“

Wollen auch am Sonntag wieder jubeln: Ahmet Inal (l.) und die Spvgg. Erkenschwick. Foto: Thomas Braucks

Das hängt womöglich nicht nur an der 1:8-Packung im Sauerland. Westfalia Wickede ist exzellent in die Saison gestartet, besiegte zum Auftakt den FC Lennestadt und anschließend auch die DJK TuS Hordel. Doch seit fünf Spieltagen wartet die Elf von Trainer Alex Gocke nun schon auf einen „Dreier“.

Schwarz-Rot darf sich auf einen stürmischen Nachmittag im Dortmunder Pappelstadion einstellen. Nichts Neues für Lewejohann: Unangenehme Gegner ist Erkenschwicks Trainer in der Westfalenliga inzwischen gewohnt. „Gegen uns haben doch immer alle Bock zu zocken“, hat der ehemalige Profi festgestellt. „Ob es an der Tradition liegt, die mit dem Namen Spielvereinigung Erkenschwick verbunden ist? Jedenfalls hauen sich gegen uns alle besonders rein.“

Dass René Lewejohann seine Mannschaft in Wickede anders aufstellen wird als im Kreispokal-Viertelfinale am Mittwoch bei Rot-Weiß Deuten, das dürfte feststehen. Was der Übungsleiter aber nicht als Misstrauensvotum verstanden gegen seine Pokal-Elf wissen will.

„Ich bleibe dabei: Wir haben zwar erst nach der Pause richtig Druck aufgebaut, aber auch in der ersten Halbzeit hat die Mannschaft das nicht schlecht gespielt“, findet Lewejohann. Alternativen hat der Trainer im Kader jedenfalls genug: Mal abgesehen von den langzeitverletzten Kevin Hegel und Jannik Bröcker kann der Trainer an diesem Sonntag aus dem Vollen schöpfen.

von Thomas Braucks / Medienhaus Bauer

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