drepper sascha 2Drei Spiele – drei Siege: Die Heim-Tabelle der Spvgg. Erkenschwick in der Westfalenliga ist makellos. Das soll sie auch nach dem Spiel gegen den SC Neheim am Sonntag tunlichst bleiben. Für Erkenschwicks Trainer René Lewejohann geht es darum, „jetzt nicht den Anschluss zu verlieren“. Sechs Punkte liegt die SG Finnentrop/Bamenohl bereits vor den ambitionierten „Schwickern“, das ist nach acht Spielen schon ein Brett.

 

 Sascha Drepper Spvgg. Erkenschwick Fußball Westfalenliga Saison 2018/2019 Nur nicht unterkriegen lassen, das gilt auch für Erkenschwicks Youngster Sascha Drepper. Foto: Olaf Krimpmann

„Es gibt keinen Grund, um jetzt schlechte Stimmung zu verbreiten“, sagt Lewejohann: „Wir haben erst ein Spiel überhaupt verloren, wir stellen mit die beste Abwehr der Liga. Aber was auch mich nervt: Vorne drückt der Schuh.“

Und irgendwie scheinen die Schwarz-Roten diese Probleme auch nicht so leicht ablegen zu können. Dem 0:0 in Wickede am vergangenen Sonntag folgte in einem kurzfristig angesetzten Testspiel gegen die U19 von Rot-Weiss Essen unter der Woche ebenfalls ein 0:0. „Wenn du die Intensität im Training siehst, fragst du sich, warum“, so der Trainer über die Torflaute. In den Einheiten klappe das Toreschießen einwandfrei.

 In Meinerzhagen (2:2), Hordel (2:2) und jetzt Wickede (0:0) habe sein Team dennoch sechs Punkte liegen lassen, wie Lewejohann sagt – es sind exakt sechs Zähler, die auf Spitzenreiter Finnentrop/Bamenohl fehlen, dem Gegner in der nächsten Woche. Damit die Partie im Sauerland zum Spitzenspiel wird, muss folglich ein Sieg über Neheim her, das schon einen Zähler mehr gesammelt hat als die Spvgg. „Das Momentum spricht für Neheim“, sagt Lewejohann über den stark aus den Startlöchern gekommenen SC. „Aber wir schauen wie immer auf uns.“

Fraglich sind Bernard Gllogjani (Sprunggelenksprobleme), Skandar Soltane und Dennis Kündig, die beide über Knieprobleme klagen.

Von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer

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