rudelbildung gegen sinsen 2017An diesem Sonntag dürfte auf der Bezirkssportanlage in Sinsen "die Bude" voll werden. Westfalenliga-Spitzenreiter TuS 05 empfängt die Spvgg. Erkenschwick zum Kreisderby. Anpfiff: 15 Uhr. Beide Trainer haben sich intensive mit dem Gegner beschäftigt: Sinsens Trainer Toni Kotziampassis hat die Spvgg. in dieser Saison bereits zweimal gesehen. „Ich halte eine Menge von der Mannschaft, das ist ein richtig unangenehmer Gegner“, sagt der Trainer und verweist auf die Statistik:

 

  Fast auf den Tag genau vor einem Jahr standen sich TuS 05 Sinsen und Spvgg. Erkenschwick auf der Bezirkssportanlage gegenüber: Schiedsrichter Armin Sieber hatte eine Menge Arbeit, die Gäste gewannen 1:0. Und am Sonntag? Foto: Krimpmann

 „Die Spielvereinigung hat in dieser Saison doch nur zwei Spiele verloren – wie wir. Was am Sonntag für Erkenschwick sprechen könnte: Die Mannschaft hat mehr Erfahrung.“

Erkenschwicks Trainer René Lewejohann ist am vergangenen Sonntag mehr als 100 Kilometer mit dem Auto nach Finnentrop gefahren, um den TuS 05 im Spitzenspiel zu beobachten. Die Erkenntnis des ehemaligen Profis: „Sinsen hat eine unglaubliche Mentalität, jeder kämpft für den anderen. Die sind ganz schwer zu schlagen“, sagt Lewejohann und nennt als Beispiel Angreifer Patrick Goecke: „Wie er für die Mannschaft arbeitet, wie er marschiert, seine Körpersprache – das gefällt mir.“

Dass Sinsen die Tabelle anführt, Erkenschwick Sechster ist: „Das spielt im Derby alles keine Rolle“, sagt Sinsens Trainer Kotziampassis. „Das wird ein ganz enges Spiel. Am Sonntag brauchen wir Kampf, Leidenschaft, den Willen, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Und sehr viel Disziplin.“

Platz der Knoten im Erkenschwicker Angriff?

 René Lewejohann ist überzeugt: Den Unterschied zwischen beiden Mannschaften macht derzeit vor allem die Offensive aus. „Uns ist leider die Durchschlagskraft abhandengekommen. Aber an dieser Phase wird die Mannschaft wachsen.“ Ob der Knoten der Stürmer im Derby platzt? „Am Sonntag treffen zwei Mannschaft aufeinander, die nicht nur alles geben werden. Die haben auch fußballerisch etwas drauf“, so der 34-Jährige. „Ich glaube, dass die Zuschauer ein kampfbetontes, richtig gutes Fußballspiel sehen werden."

 Beim TuS 05 Sinsen fallen neben Fenu und Grams auch Sabellek, Zoladz und Kampmann aus. Torhüter Sven Jürgens laboriert weiter an seiner Oberschenkelverletzung. Für ihn dürfte wieder Marvin Blum spielen. Trainer Kotziampassis: „Marvin hat das in Finnentrop hervorragend gemacht. Er wird auch im Derby bestehen.“ Dazu hat der TuS 05 eine ganz neue Option: Said Dahoud, Bruder von BVB-Profi Mahmoud Dahoud, kann erstmals auflaufen.

 Zur Spvgg.: Neben den Langzeitverletzten drohen im Derby auch Skandar Soltane und Eleftherios Ilias auszufallen. Dennis Konarski brummt weiter seine Rot-Sperre ab. „Personell waren wir schon besser aufgestellt“, sagt Rene Lewejohann.

Quelle: Medienhaus Bauer

Zum Seitenanfang