tottmann danny 02Der TuS 05 Sinsen hat einfach einen Lauf. Auch eine lange starke Spvgg. Erkenschwick kann den Westfalenliga-Spitzenreiter nicht stoppen. Der feiert beim 3:0 im Derby den siebten Erfolg in Serie. Der TuS 05 gewann aufgrund einer starken Phase nach der Halbzeitpause mit 3:0 und konnte den Vorsprung an der Tabellenspitze noch ausbauen. Für die Gäste vom Stimberg war es das vierte Spiel in Folge ohne Sieg bei zwei Unentschieden. Nach einem trüben Nachmittag für die Schwarz-Roten gab es noch einen Platzverweis für Danny Tottmann, der in der 89 Minute Schiedsrichter Leonidas Exuzidis eine Bemerkung zurief – der Unparteiische zog Rot.

  Dabei deutete zunächst alles auf ein erfreuliches Abschneiden für die Mannschaft von Trainer Rene Lewejohann hin. Sie hatte den besseren Start auf der Bezirkssportanlage. Lewejohann hatte seinen Spielern frühes Attackieren verordnet.

 Das starke Sinsener Mittelfeld mit Dennis Adamczok und Marvin Piechottka sollte erst gar nicht in Aktion treten können. Vorn hatten Timo Conde, Ahmet Inal und Sascha Drepper die Aufgabe, Sinsens Aufbauspiel bereits früh zu stören.

 Zudem traf den TuS 05 früh die Verletzung von Emre Köksal. Er musste in der 14. Minute ausgewechselt werden. Für ihn kam Marco Kampmann, der seine Mittelfeldrolle offensiver auslegte und später zum Matchwinner werden sollte.

 Sinsen versuchte es mit Schüssen aus der Distanz, doch weder Adamczok noch Kampmann oder Robin Köhler trafen das Tor von Philipp Kunz. Die Spvgg. Erkenschwick dagegen drang ein paar Mal in den Strafraum ein. Sascha Drepper, Kevin Lehmann und Timo Conde konnten die Chancen nicht nutzen. Einmal stürzte sich Sinsens Keeper Marvin Blum in den Schuss von Conde, ein anderes Mal wütete der Erkenschwicker Zuschauerblock gegen eine vermeintlich falsche Abseitsentscheidung.

 Nach einer turbulenten, intensiv geführten ersten Halbzeit ging es torlos in die Kabinen. Das Derby verdiente sich das Qualitätsurteil „Spitzenspiel“ durchaus.

 Zur zweiten Halbzeit stellte Toni Kotziampassis um: Olcay Yilmaz stürmte über den linken Flügel, Robin Köhler dafür rechts. Und diese Neuausrichtung wirkte sich sogleich aus. Zunächst verfehlte Yilmaz das Erkenschwicker Tor knapp, Tugay Tekin köpfte über das Tor von Kunz.

Marco Kampmann zündet den Turbo

 Doch in der 51. Minute legte Kampmann nach einem langen Pass von Dennis Adamczok den Turbo ein, wurde nicht gestört und vollendete souverän zum 1:0.

 Unbegreiflich, dass die Erkenschwicker Mannschaft in Folge fast nicht existierte. Marvin Piechottka konnte nach einem Zuspiel von Yilmaz seelenruhig zum 2:0 einschieben (59.). Nach Foul von Drepper an Kampmann verwandelte Patrick Goecke den Strafstoß zum 3:0 (66.).

 Ein eigener Treffer war der Spvgg. einfach nicht vergönnt.

Quelle: Medienhaus Bauer

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