Inal SoltaneAhmet Inal findet es bemerkenswert: Seine Premiere als Trainer auf der Bank der Spvgg. Erkenschwick feiert der neue verantwortliche Mann am Sonntag beim SV Horst-Emscher 08 (anstoß: 15 Uhr). Es ist jener Verein, für den Inal bis zum Sommer als Kapitän auflief und den er mit seinen 26 Toren in die Westfalenliga schoss. "Schicksal“, meint der 35-Jährige, der sich auf die Rückkehr zu vielen alten Freunden freut. „Ich habe eben eine sehr emotionale Bindung an den Klub.“ Dennoch ist Inal sicher: „Sonntag gewinnen wir.“ Und wir, das sind jetzt die Schwarz-Roten.

Ahmet Inal feiert seine Premiere als verantwortlicher Trainer bei der Spvgg. Erkenschwick bei seinem Ex-Klub Horst-Emscher.  Foto: Olaf Krimpmann

 Ex-Trainer René Lewejohann hat sich vor einer Woche persönlich bei allen am Stimberg verabschiedet. Das sei eine nette Geste gewesen, findet Ahmet Inal. „Wir haben viel gesprochen seitdem, aber es ist an der Zeit einen Punkt zu machen und nach vorne zu schauen.“

Nach ein paar freien Tagen sei die Intensität im Training wieder „extrem hoch“, wie der 35-Jährige sagt. Inal hofft, dass das Team wieder enger zusammenrücken wird: „Gerade die Alten gehen dabei voran und helfen mir.“

Er selbst wird am Sonntag auf dem Kunstrasenplatz am Gelsenkirchener Schollbruch das Geschehen zunächst von außen verfolgen – ob Inal das Trikot unterzieht, lässt er offen. Die Tendenz geht eher nicht dahin: „Die Jungs brauchen das Vertrauen, dass es auch ohne mich geht.“

Bis auf den rotgesperrten Danny Tottmann und die beiden rekonvaleszenten Kevin Hegel und Jannik Bröcker plant Ahmet Inal am Sonntag mit dem kompletten Kader.   

von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer

SV Horst-Emscher 08 - Spvgg. Erkenschwick;

So., 15 Uhr – Kunstrasen Auf dem Schollbruch.

Navi: Auf dem Schollbruch 58, 45899 Gelsenkirchen.

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