inal mandlaBei der Spvgg. Erkenschwick ist die Erleichterung groß. Zwei Siege in Folge mit 6:0 Toren zeigen: Die Misserfolge in den Wochen zuvor haben die Mannschaft zusammengeschweißt, der Spaß am Fußball ist zurück. Wann er zuletzt drei Tore in einem Spiel erzielt habe? Bei dieser Frage muss Bernhard Gllogjani lange überlegen. „Keine Ahnung“, meint der 22-Jährige. „Das ist schon etwas her.“ Er tippt: „In der U23 von RW Oberhausen ist mir das, glaube ich, mal gelungen.“

 

Erkenschwicker Spaßgesellschaft: Trainer Ahmet Inal und Torschütze Philipp Mandla (Mitte) führen ein Tänzchen auf.  Foto: Krimpmann

Und nun am Sonntag mit der Spvgg. Erkenschwick. „Bernie“ war nach dem 4:0-Sieg über den Kirchhörder SC einer der gefeierten Spieler. Alle Treffer von ihm waren schön herausgespielt, alle Schüsse überlegt platziert – so wünschen sich die Anhänger der Schwarz-Roten ihre Mannschaft häufiger.

 Womit die Frage im Raum steht: Wieso klappte das vor ein paar Wochen nicht? Auch hier – man ahnt es – überlegt Bernhard Gllogjani lange, ehe er antwortet: „Wir erarbeiten uns das Glück jetzt“, so der Offensivmann, der in der vergangenen Saison vom Niederrhein-Oberligisten ETB SW Essen an den Stimberg gewechselt war. „Wir halten eben alle sehr gut zusammen“, ergänzt er.

 In der Tat scheinen die letzten Wochen die Mannschaft eher zusammengeschweißt als auseinanderdividiert zu haben. So sieht es auch Ahmet Inal: „Wir sind auf einem richtig guten Weg“, findet der Neu-Trainer.  Die „Alten“ gehen am Stimberg nun voran

 Viel geändert habe er nicht gerade, so der 35-Jährige. Aber viel geredet wurde zuletzt – miteinander, nicht übereinander. Die Alten gehen nun stärker denn je voran, auch das sieht der Coach mit Freude: „Wir haben wieder Spaß auf dem Platz.“

Spaß, der sich nun auch in Resultaten niederschlägt. Das Etappenziel, das sich Trainer und Mannschaft bis zur Winterpause gesetzt haben, ist zwar immer geheim. Nach zwei Siegen in Serie bei 6:0 Toren lässt der Übungsleiter durchblicken: „Unser Etappenziel haben wir jetzt fast erreicht. Ich bin stolz darauf, das sagen zu können.“

von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer

Zum Seitenanfang