blum michaelDie Spvgg. Erkenschwick plant bekanntlich den Neuaufbau einer zweiten Mannschaft für die kommende Saison. Als Trainer für dieses Team hat man offenbar Michael Blum ins Visier genommen. Doch der 52-Jährige sagt dazu lieber (noch) nichts. Noch hüllt man sich am Stimberg in Schweigen. Fest stehe nur, sagt der zweite Vorsitzende Michael Bröhl, dass die Spvgg. Erkenschwick bemüht sei, in der kommenden Saison wieder eine zweite Seniorenmannschaft ins Rennen zu schicken. „Auf einer Skala von eins bis zehn sind wir bei der aktuell vielleicht bei zwei oder drei“, sagt Bröhl.

Wird Michael Blum der neue Trainer bei der Spvgg. II?.   

 Vorstandskollege Giehl ist etwas optimistischer: „Eine zweite Mannschaft ist gut für das Vereinsleben. Auch unser Cheftrainer Ahmet Inal würde es begrüßen, wenn wir wieder eine Zweite melden würden.“ In der kommenden Woche soll es zunächst noch einmal ein Gespräch mit dem möglichen neuen Trainer geben, bestätigt Giehl. „Danach müssen wir noch mit den Spielern sprechen. Es sieht aber sehr gut aus.“

Das Gerüst der neuen Mannschaft, die in der Kreisliga B an den Start gehen würde – zumindest erhielt der Verein nach dem Abstieg aus der Bezirksliga und dem Verzicht auf den Platz in der Kreisliga A dafür die Zusage des Kreises – könnten die Spieler der ehemaligen zweiten Mannschaft des SV Horneburg bilden. Das bestätigt auch Giehl.

 Und wer könnte diese neue Mannschaft trainieren? Auch hier gibt es schon einen heißen Kandidaten. Und der hat sowohl eine Horneburger als auch eine Erkenschwicker Vergangenheit. Michael Blum (52) steht offenbar ganz oben auf der Wunschliste der Schwarz-Roten. Vor Jahren war der RAG-Angestellte bereits Trainer der U23 der Spvgg. und danach u.a. für die erste Mannschaft des SV Horneburg tätig. Bis April 2018 stand der GWE-Altherrenspieler im Dienst des Bezirksligisten BV Herne-Süd.

Doch Michael Blum hat sich bei dem Thema selbst einen Maulkorb verpasst. Nur soviel: „So lange das nicht zu 100 Prozent fix ist, werde ich dazu gar nichts sagen. Das sollen diejenigen tun, die sich darum kümmern.“

Festzuhalten bleibt, dass alle wieder eine zweite Mannschaft bei der Spvgg. wollen, dass es bereits wechselwillige Spieler gibt und auch einen Trainer, der einen Wechsel zur Spvgg. zumindest nicht dementiert. Vieles wird wohl davon abhängen, wie es grundsätzlich am Stimberg weitergehen wird. So sieht es auch Michael Bröhl: „Wir müssen erst die Mitgliederversammlung abwarten. Auch der finanzielle Rahmen für eine solche zweite Mannschaft muss ja passen

Quelle: Medienhaus Bauer / Olaf Nehls

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