Grosse Puppendahl lukas 5Am Ende hatte der Gast kein Mitleid: Mit 7:0 (2:0) setzte sich am Donnerstagabend die Spvgg. Erkenschwick im Testspiel beim FC Marl durch. Der gastgebende Bezirksligist war vor allem in den zweiten 45 Minuten nicht zu beneiden – zu oft liefen die Weißhemden ihren Gegenspielern hinterher. Spvgg.-Trainer Ahmet Inal dafür hatte seine Freude am letzten Testlauf seiner Mannschaft vor dem Start in die Meisterschaft am Sonntag: Sein Team hielt das Tempo hoch und erspielte sich frühzeitig zahlreiche Chancen.

Pascal Vasic versucht Erkenschwicks Kapitän Lukas Große-Puppendahl zu stoppen. Foto: Olaf Krimpmann

 Man spürte förmlich, wie die Rothemden nach drei Spielabsagen zuletzt darauf brannten, eine gute Generalprobe hinzulegen.

„Das war ein Spiel, wie ich mir das vorstelle“, so Ahmet Inal. „Wir standen sicher, haben vorne getroffen, wobei wir noch einiges ausprobiert haben. Es war ein guter Test.“

Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich gleich sechs Spieler in die Torschützenliste eintragen durften: Danny Tottmann im Nachsetzen machte den Anfang (12.), Jan Binias guckte in der 25. Minute FCM-Keeper Jonas Gröner mit einem schönen Schlenzer zum 2:0 aus.

 Der Gastgeber hatte durch Florian Kwiatkowski (16.) und Yannick Goecke (51.), jeweils nach Erkenschwicker Stellungsfehlern, gute Chancen, verfehlte das Tor aber knapp.

 Nach dem Seitenwechsel wusste der Bezirksligist teilweise nicht mehr, wie ihm geschah: Skandar Soltane (47.), Kevin Lehmann (49.), Timo Conde (64.; 90.) und Hakan Gökdemir (72.) schraubten das Resultat unter den Augen von Savvas Turhal, Kapitän des kommenden Gegners YEG Hassel, mühelos in die Höhe.

„In der ersten Halbzeit haben wir das noch gut gemacht“, befand Marls Trainer Mani Mulai. „In der zweiten hat man dann die kraftraubenden Trainingseinheiten gespürt bei meiner Mannschaft. Wenn eine Mannschaft so schnell spielt und stark kombiniert wie Erkenschwick, dann können wir da nicht mithalten.“

von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer

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