sawatzki25Am Freitagabend wählten die Mitglieder der Spvgg. Erkenschwick einen neuen Vorstand. Am Sonntag beeindruckte die Verbandsliga-Mannschaft der Schwarz-Roten mit einem 5:1 bei BSV Schüren. Ganz aufgegeben hat Spvgg.-Trainer Ahmet Inal das Rennen um die Meisterschaft noch nicht nach diesem glanzvollen Auftritt in Dortmund-Schüren: „Wir wollen oben kleben – wie die Zecken.“

 

 

Hatte Pech mit einem Fallrückzieher, bereitete später dafür die Führung vor: David Sawatzki. Foto: Olaf Krimpmann

 

Allerdings berauschend war der Auftakt gestern nicht. Die Gäste wirkten überhastet, starteten ihre Attacken zudem oft ungenau. So konnten die Grün-Weißen immer zu Ballgewinnen kommen, um dann ihre beiden Sturmspitzen Abdelkarim Bouzerda und Sotirios Stratacis in Szene zu setzen.

 Nach elf Spielminuten musste Erkenschwicks Torwart Philipp Kunz einen Kopfball von Bouzerda zur Ecke lenken. Fünf Minuten später wurde Stratacis bestens freigespielt, traf mit seinem Schuss nur den Pfosten des Tores von Kunz. Und nach 20 Spielminuten setzte erneut Stratacis eine schwache Abwehrleistung der Stimberger über das Tor, Kunz hatte sich weit vorgewagt.

 David Sawatzki forderte seine Mitspieler auf: „Lasst uns Fußball spielen!“ Allmählich kamen die Gäste in ihren Rhythmus. Der Spielaufbau wurde ruhiger und damit sicherer gestaltet. Auch trauten sich die Erkenschwicker mal an ein Solo, holten sich wiederholt die so wichtigen „zweiten Bälle“.

Nach 23 Spielminuten bekam der Gästeanhang Geschmack am Spiel: Bernard Gllogjani beendete sein Solo mit einem krachenden Schuss, Robin Siebert, BSV-Schlussmann, konnte den Ball nur abklatschen – und Sawatzkis Fallrückzieher verfehlte das BSV-Tor nur hauchdünn.

 Noch präziser machte es dann Sawatzki in der 30. Spielminute: Sein Zuspiel erlief sich in zentraler Position Timo Conde, der frei vor Siebert mit einem tollen Schuss das 0:1 erzielte.

 Schüren blieb mit seinem unorthodoxen Spiel gefährlich. Kunz parierte einen Freistoß von Bouzerda bemerkenswert. Auf der anderen Seite scheiterte Lukas Große-Puppendahl an Schürens Keeper.

 Kurz nach Wiederbeginn erhielt die offene Partie eine entscheidende Wende. Zunächst köpfte Steffen Heine, der sein Startelf-Debüt feierte, auf Vorlage von Gllogjani zum 0:2 ein (53.). Sekunden später wurde Conde so freigespielt, dass sein Schrägschuss unhaltbar zum 0:3 ins BSV-Tor einschlug.

 Mittlerweile dominierte die Spvgg. eindeutig das Geschehen. Das Gegentor zum 1:3 beeindruckte nicht wirklich. Nach Ballgewinn durch Sascha Drepper, der Conde mustergültig bediente, fiel das 1:4 (77.) Und schließlich traf auch noch Gllogjani aus spitzem Winkel zum 1:5 (81.).

Quelle: Medienhaus Bauer

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