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inal ahmed 9Fußball verkehrt in Arnsberg? So sieht es Ahmet Inal. Obwohl die Spvgg. Erkenschwick beim SC Neheim die zweite Punktspiel-Niederlage in Serie kassierte (1:2), befand der Trainer: „Wir waren spielerisch komplett da – bis auf fünf Minuten.“ Dumm nur, dass ausgerechnet diese Minuten Spiel entscheidend waren. Denn die Sauerländer entwickelten eine ungemeine Effektivität, kamen in der 56. Minute durch Gianluca Greco und in der 57. Minute durch Patrick Nettersheim zu ihren Treffern – beide Male wurden die Schwarz-Roten ausgekontert, beide Male hatten sich die Gäste zuvor einen entscheidenden Ballverlust geleistet.

Ahmet Inal Spvgg. Erkenschwick Fußball Westfalenliga Saison 2018/2019 Ahmet Inal sah eine entscheidende schwache Phase bei seinem Team. Foto: Olaf Krimpmann

 Dabei wäre dieses Resultat keinesfalls nötig gewesen – hätte die Spvgg. ihre Chancen nur genutzt. Nach etwa 15 Minuten übernahmen die Gäste in einem insgesamt sehr intensiven Spiel das Kommando, hatten vor der Pause drei glasklare Chancen. „Zweimal rettet ein Verteidiger auf der Linie – wir alle hatten den Ball schon drin gesehen“, beschreibt Ahmet Inal.

 Auch nach dem Seitenwechsel sei sein Team spielstärker, zielstrebiger gewesen – was fehlte, war der klare Abschluss. Nach den beiden Gegentreffern sei es schwer geworden, das Spiel zu drehen so der Ex-Profi: „Da rennst du wieder hinterher, dem Gegner spielte der Spielstand natürlich in die Karten.“

In der 83. Minute gelang den Gästen durch Bernad Gllogjani der Anschlusstreffer, Erkenschwicks „Zehner“ nutzte eine Elfmeter (Foul an Lukas Große-Puppendahl), um das 1:2 zu erzielen – mehr war nicht drin an diesem Tage. Damit verpasste es die Spvgg., Werbung zu machen für das Duell gegen den Tabellendritten SG Finnentrop/Bamenohl an Gründonnerstag auf eigenem Platz.

 Am Samstag hatte die Spvgg. weitere Vertragsverlängerungen für die neue Saison bekannt gegeben: So haben die Nachwuchskräfte Mikael Satin und Kevin Hegel zugesagt sowie Torhüter Philipp Amft, der im Winter vom SV Horst-Emscher 08 an den Stimberg gewechselt war, bislang aber noch kein Pflichtspiel für die Schwarz-Roten bestritten hat.

von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer