kunz philipp3Spvgg. Erkenschwick gegen TuS 05 Sinsen – auf der Zielgeraden der Saison treibt das Westfalenliga-Derby an diesem Freitag ab 19.30 Uhr den Pulsschlag in beiden Vereinen noch einmal in die Höhe. "Derby, Flutlicht, viele Zuschauer: Was kann es Schöneres geben?“, fragt Erkenschwicks Trainer Ahmet Inal. „Wir freuen uns riesig.“ Für Schwarz-Rot ist das Duell mit dem Nachbarn der letzte sportliche Höhepunkt im Saisonfinale.

 

  Im November 2018 hatte Erkenschwicks Torhüter Philipp Kunz in Sinsen jede Menge Arbeit. Hier klärt er vor Patrick Goecke und Robin Köhler (ganz links). Foto: Braucks

 Sportlich liegt der Druck zwar eindeutig beim TuS 05 Sinsen. Der Tabellenzweite kann sich im Fernduell mit Spitzenreiter Meinerzhagen keinen Punktverlust mehr erlauben. Zu verschenken hat aber auch die Spielvereinigung nichts.

 Vier Begegnungen in Serie hat der Tabellenfünfte nicht mehr gewonnen. Dazu kommt: In Sinsen setzte es im November 2018 eine bittere 0:3-Niederlage. Die hat auch Ahmet Inal, damals noch spielender Co-Trainer, nicht vergessen: „Sinsen spielt eine tolle Saison. Mit vielen jungen Leuten, die Bock auf Fußball haben und es gut machen.“ An diesem Freitag aber sollen die Oberliga-Hoffnungen des TuS 05 einen Dämpfer erhalten.

„Nicht weil wir Sinsen ärgern wollen. Wir wollen Vollgas-Fußball spielen und gewinnen, weil das unser Anspruch sein muss. Und: Wir haben etwas gutzumachen“, sagt Inal. Der bestätigt vor dem Derby weitere Zusagen für die kommende Saison: David Sawatzki und Dennis Weßendorf bleiben.

 Eine wichtige Personalie hat auch der TuS 05 zu verkünden: Sven Jürgens kehrt im Derby nach Rotsperre ins Tor zurück. Marvin Blum, zuletzt angeschlagen zwischen den Pfosten, bekommt eine Pause. „Kompliment, dass er sich trotzdem zur Verfügung gestellt hat“, sagt Trainer Toni Kotziampassis.

 Der ehemalige Erkenschwicker Regionalliga-Stürmer sieht seine Elf nach einer vierwöchigen Schaffenskrise wieder auf Kurs. „Wir sind wieder präsenter, stabiler und wollen dranbleiben an Meinerzhagen“, sagt Kotziampassis. „Aber auch Erkenschwick wird alles raushauen nach den letzten Ergebnissen.“

Tabellenstand, Punkte, Torverhältnis – das alles spiele an diesem Freitagabend keine Rolle. „Da zählen nur die 90 Minuten“, ist Sinsens Trainer überzeugt. „Das ist wie bei Dortmund und Schalke.“

Quelle: Medienhaus Bauer

Spvgg. Erkenschwick - TuS 05 Sinsen,

Freitag, 19.30 Uhr –

Jule-Ludorf-Sportanlage (am Stimberg-Stadion)

 

 

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